Uff und puh, puh und uff. Was soll ich nun dazu wieder sagen.
Also: Irgendwann gestern am späteren Abend nahm ich Kontakt zu Jesus auf (oder er zu mir, wer weiß das so genau). Er begann eine "Behandlung" mit mir... Zeigte mir, was er da tat und wie. Es fiel - ich verstand - unter anderem das Wort "Aussackung".
Offensichtlich hatte ich es noch nicht richtig verstanden... Heute kam der Impuls, es zu googeln. (Das habe ich schon so oft getan, nach Unterredungen mit meinen geistigen Helfern und bin noch jedesmal mehr als fündig geworden, ergänzend zum Gespräch...)
Der erste Google-Versuch: "Aussackung": Anorysma. Der zweite Versuch: "Aussackung", "spirituell": Anorysma. Dritter Versuch: "Aussackung", "Jesus": Bingo.
Auf folgenden Text bin ich gestoßen:
"Zwischen der Verzückung aber und der Aufzuckung ist dieser
Unterschied, das man in der Verzückung nach und nach diesen
äußerlichen Dingen abstirbet und die Sinne verliert und in Gott
lebt. Die Aufzuckung kommt aber von einer einzigen Erkenntnis her, welche
einem seine Majestät in dem innersten Teil der Seelen erteilt mit
einer solchen Behändigkeit, das ihr gedünkt, es werde ihr das obere
Teil derselben hinweg gezückt und sondere sich gleichsam von dem
Leib ab. Daher gehört anfänglich ein groß Herz dazu, damit man
sich ganz in die Arme des Herrn lege, und sich ihm vertraue, damit er
sie hinführe, wo es ihm beliebt. Dann so lang, bis seine Majestät
sie wilt in die Ruhe zu setzen, wo er sie hin erheben wilt. Erheben
sag ich, zur Erkenntnis hoher Ding. So muss man gewisslich im Anfang
sehr refolvirt und entschlossen sein, von seinetwegen auch zu sterben - Derweil die arme Seel nicht weiß, was aus demselben werden wilt, im
Anfang sag ich. Hiervon verbleiben meines Erachtens die Tugenden
viel mehr gestärket, derweil die Seel dadurch mehr von den Kreaturen
abgesondert wird und wird ihr die Macht dieses großen Gottes mehr zu
erkennen geben. Damit sie ihn förchte und liebe. Derweil er so
gewaltig ist, ohne das man sich ihm widersetzen könne. Die Seel
hinzucket als ein Herz derselben. Es verbleibt in ihr eine große
Reu, dass sie ihn beleidigt hat und eine große Verwunderung, wie sie
das Herz gehabt wieder eine so große Majestät zu fündigen. Auch
ein sehr ängstiges Verlangen, dass niemand sei, der ihn beleidige,
sondern dass ihn alle loben und preisen."
Du hast gefunden, was du gesucht hast... Schau, wie wir uns verstehen!
Na, das kann ich wohl nicht anders sagen. Und obwohl ich es schon länger weiß, meine Freude ist immer wieder neu. Jesus, du bist einmalig für mich.
So, wie du für mich. Und bald erzählst du den Leuten, wie ich wirklich bin, ja? Nur keine Hemmungen, es ist wichtig, das sie es erfahren!
Und so ich auch denke: "Wer bin ich, das zu tun?"... wenn es dein Wunsch ist, will ich es fertig bringen.