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Freitag, 4. April 2014

Nun saß ich hier im Hospiz im Raum der Stille...

und nahm die Bibel vom Altar. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich Trost und Stärke aus der Bibel ziehen zu können. Vielleicht habe ich einfach weit genug hinten aufgeschlagen... Den zürnenden Gott, dessen Rache und Zorn es zu fürchten gilt, den lese ich einfach nicht gern und das hat mir die Bibel oft verleidet. Zu oft habe ich die Bibel bei dieser Lektüre zu schnell fortgelegt.

Danach schaute ich in das Schränkchen im Raum der Stille.

Die erste Schublade, die ich aufzog: Voll mit Taschentücherpaketen. Die Zweite: Kerzen, Teelichter. Unten Bibeln und Gesangbücher... und im letzten ein noch leeres Gästebuch und... der Leitfaden zur Aussegnung. So etwas Schönes... Ich hatte schon begonnen, meine Aussegnung mit dem Personal hier durchzusprechen und da las ich den Rahmen zu meinen Wünschen. So schön. Zu Tränen berührt hat mich unter Anderem das hier:

Wenn es so weit sein wird
mit mir
brauche ich den Engel
in dir

bleibe still neben mir
in dem Raum
jag den Spuk der mich schreckt
aus dem Traum

sing ein Lied vor dich hin
das ich mag
und erzähle was war
manchen Tag

zünd ein Licht an das
Ängste verscheucht
mach die trockenen Lippen
mir feucht

wisch mir Tränen und Schweiß
vom Gesicht
der Geruch des Verfalls
schreck dich nicht

halt ihn fest meinen Leib
der sich bäumt
halte fest was der Geist
sich erträumt

spür das Klopfen das schwer
in mir dröhnt
nimm den Lebenshauch wahr
der verstöhnt

wenn es soweit sein wird
mit mir
brauche ich den Engel
in dir

Quelle: Friedrich Karl Barth/Peter Horst


Mutter Maria, du bist das Sinnbild der Geburt des Guten. So auch der Geburt in die Geistige Welt. Deswegen bitten wir dich im Moment unseres physischen Todes. Und so will es auch ich tun:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen. 


Danke, danke, danke Mutter Maria.
Danke, danke, danke Gott Vater, der du mir Mutter Maria geschenkt hast.
Danke, danke, danke Gott Vater, der du mir auch Jesus geschenkt hast.
Danke, danke, danke Gott Vater, der du mir auch immer wieder den Heiligen Geist gewährst.
Ich bin so reich beschenkt von dir, heiliger Vater...

DANKE UND AMEN

Donnerstag, 3. April 2014

Und nochmal zum Thema Lebensaufgabe...

Eine sehr gute Antwort hörte ich von dem Jenseitsmedium Pascal Voggenhuber, auch ihm schien die Frage nach der Lebensaufgabe nur zu oft zu begegnen: "Deine Lebensaufgabe ist es, nach deiner Lebensaufgabe zu suchen."

Ich möchte noch um einige Punkte erweitern:

  • Du erfüllst deine Lebensaufgabe, allein indem du lebst. 
Das bedeutet nichts anderes, als zu tun, was du gerade tust. Sei es in deinen Augen würdig oder auch nicht: Es ist Teil deiner Lebensaufgabe. Sonst würdest du es nicht tun.


  • Gerade deine Lebensaufgabe ist wichtig und gebraucht
Du meinst, deine Lebensaufgabe noch nicht gefunden zu haben, weil dir das was du tust nicht wertig erscheint? Was auch immer du tust: Es ist wertig und für die Zeit die du es machst, wurdest genau du dafür auserwählt und eingesetzt. Von Gott in Übereinstimmung deiner Seele. 

  • Eine Teil deiner Lebensaufgabe ist es, das Leben anzunehmen.
 Das bedeutet nichts anderes, als das menschliche Leben in seiner Zweiphasenhaftigkeit anzunehmen. Auf Regen folgt Sonnenschein und anders herum. Für dich, wie für Alle um dich.

  • In den Rahmen eines irdischen Lebens gefasst, hat jeder Mensch verschiedene Lebens- aufgaben, die parallel oder zeitversetzt in die Materie einschwimmen.
Das bedeutet nichts anderes, als das Alles was du tatst, deine Aufgabe war. Findest du dich in fortgeschrittenem Alter mit der Lust auf etwas "Neues" vor, bedeutet das nicht, dass das was du vorher tatst, falsch war.


  • Wenn du für deine kommende Lebensaufgabe Geduld als Kernkompetenz brauchst, wirst du vielleicht mal eine Phase lang gar nicht so recht wissen, wohin mit dir.
Das bedeutet nichts anderes, als das alles was du erlebst, in Vorbereitung auf deine kommenden Aufgaben geschieht.  
        
  •  Wenn du einen tieferen Sinn im Warten vermisst, gib du ihn ihm.
Das bedeutet nichts anderes, als in jedem Moment aus Allem zu lernen. Damit überbrückst du den Weg in jedem Fall sinnvoll. Gott ist der Sinn, also mit Gott. Aus deinen Lebenserfahrungen zu lernen ist übrigens Lebensaufgabe Nummer 1. Übergeordnet, für Jeden von uns. Ja, für JEDEN von UNS.


Danke, geliebte Mutter Maria. Resümierend könnte ich also sagen: Pascal hat Recht wenn er sagt: Deine Lebensaufgabe ist es, deine Lebensaufgabe zu finden. Und Sinn geben wir unserer Suche, indem wir auf unserem Weg lernen, lernen, lernen.

Es geht noch weiter und noch tiefer. Es ist die selbst gestellte Aufgabe einer jeden Seele, sich zu entwickeln. Früher, oder später auch in die gewünschte Richtung, immer. Wie könntest z. B.. gerade du dich entwickeln, ohne zu lernen? Unter dem Schutz und Segen unseres Vaters geschieht Alles immer so lang und intensiv, wie es eben gebraucht wird. Du erfüllst also automatisch, an jedem neuen Tag deine Lebensaufgabe, indem du tust, was immer du tust und lernst, was immer es daraus zu lernen gibt.

Der wahre Frieden in der Lebensaufgabe liegt darin zu wissen, das jeder Mensch auf dieser Welt seine Lebensaufgabe in jedem Moment seines Lebens erfüllt. Mit oder ohne ein einziges Mal ein so genanntes Medium darum gefragt zu haben. In unserem Sein ist alles begründet, hier wie dort.

Dienstag, 1. April 2014

Gerade schaue ich eine Nahtodeserfahrung-Dokumentation an, als mir 2 Verknüpfungen bewusst werden.

1.: Wir bekommen nicht nur immer mehr Berichte von Nahtoderfahrungen, da wir nun Youtube haben und die Menschen generell offener für solche Themen sind. Es liegt auch daran, dass die Notfall- und Intensivmedizin eine immer noch Bessere wird. Reanimationen und Stabilisierungen gelingen wesentlich häufiger, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Gehäufte Nahtoderfahrungen verdanken wir zu einem großen Teil den Fortschritten der Medizin mit allen ihren Möglichkeiten, danke dafür!

2.: Ja, bitte Mutter Maria... Übernimm´ du...

Ich danke dir, mein geliebtes Kind. Es ist die Frage nach der LEBENSAUFGABE, die ihr so häufig und so gern stellt. Ja, ihr seid dabei wie die Kinder, die ihre Mutter fragen: Mama, was soll und wird aus mir werden?

Gerade kommt mir das Lied "Que sera, sera" in Gedanken...


Als ich noch ein kleines Mädchen war, da fragte ich meine Mutter wie alles später sein würde. Ob ich hübsch wäre oder vielleicht auch reich. Sie sagte zu mir: Was kommen wird, wird kommen. In die Zukunft zu schauen ist nicht unsere Sache!


Was sein wird, wird sein


Als ich noch ein Schuljunge war, da fragte ich meine Lehrerin was ich probieren sollte. Soll ich Bilder malen oder Lieder singen? Hier kommt ihre weise Antwort: Was kommen wird, wird kommen. In die Zukunft zu schauen ist nicht unsere Sache!

Was sein wird, wird sein

Als ich größer wurde und verliebt war fragte ich mein Sweetheart, was vor uns stünde. Ob wir Glück haben würden oder auch nicht. Und er antwortete wie meine Mutter zuvor:

Was kommen wird, wird kommen

Heute habe ich selbst Kinder, sie fragen mich dasselbe wie einst ich selbst: Was wird sein?

Und dann sage ich ihnen zärtlich: Was kommen wird, wird kommen



Und mit all´ meiner Zärtlichkeit sage ich es jetzt euch: Was sein wird, wird sein und nicht eine eurer Seelen wird das Ihre verpassen. Nicht einer von euch wird seine Lebensaufgabe verpassen, sonst wäre es nicht eure Lebensaufgabe. Alles könnt ihr verpassen, aber nicht eure Lebensaufgabe. Und nun sage ich es zum dritten Male im Namen des Einen, unseres Gott Vaters:

Alles könnt ihr verpassen, aber nicht eure Lebensaufgabe.

Diese Aussage gibt der Verheißung deines Sohnes, ich werde nach meinem Übergang erst recht und weiterhin Gutes bewirken können, eine ganz andere Dimension und Bedeutung. Und bedeutet mir ein neues Universum mit neuen, ungeahnten Möglichkeiten! Und vor Allem ganz viel Glück für meine Seele.

Und so ist es. Mit dem Verwischen der entsprechenden Grenzen werdet ihr eure Aufgabe Alle erreichen und bravourös ausführen. Von hier oder von dort... Jetzt oder später. Nichts, aber auch Nichts, das zu irgend einer Zeit besorgt werden müsste!

Dein Sohn, Mutter Maria der Herzen, sagte mir einmal, das "Sorge dich nicht" eigentlich heißt: "Warte die Entwicklung ab."

Da hat er sehr recht gesprochen!

Sonntag, 30. März 2014

Ja, geliebte Mutter Maria, ich erinnere mich noch an unser Gespräch vor etwa 3 Monaten.

Ich hätte seinerzeit noch nicht den Mut aufbringen können, deine Worte an mich authentisch wiederzugeben, geschweige denn zu veröffentlichen. Nur was soll der Sinn des Ganzen sein, wenn nicht deiner Bitte folgend deine Worte veröffentlichen. So wie du meine Worte führst, so führst du sicher auch unsere Leserschaft. Ich bitte noch einmal extra darum: Bitte führe die Leserschaft dieser speziellen Lektüre auf diese und auf dieser Seite. Ich möchte nicht, dass jemand bei unserer Lektüre in seinem Glauben verletzt wird.

Ich glaube eher, dass jemand von der Vorhut einer Kirche verletzt wird, die seit jeher Schwierigkeiten damit hat, uns authentisch darzustellen.

Und warum ich als Darsteller?

Weil du ein reines Herz hast und nicht mehr, aber auch nicht weniger daraus machst, als erforderlich. Umso reiner und umso klarer, umso näher an der Wahrheit.

Ich glaube nicht an "die eine Wahrheit". Ich glaube an viele Wahrheiten. Genau genommen an so viele, wie es Menschen gibt.

Und genau auf diesem Podest stehen wir gemeinsam. Wir predigen dasselbe. Und jetzt streiche dein Gewand glatt, richte dich auf und berichte, was ich dich zu meiner Mutterschaft von Jesus, dem kleinen Jesus, wissen ließ. Im Namen der einzig einen Wahrheit, die uns alle umgibt.

Liebe Mutter Maria, du sagtest mir, dass die ersten Jahre mit Jesus für dich, für ihn und alle Betroffenen sehr schwer waren. Er war zu  der Zeit durchaus nicht der Heilige, der uns Glauben gemacht werden soll durch die heilige Schrift.

Oh doch, das war er! Nur wusste er es selbst noch nicht. Und so konnte er es niemanden wissen und spüren lassen. Aber mein Mutterherz, das wusste es... Und ich hörte nicht auf, für das zu beten, was ich da spürte. Er war so verletzlich... so zart... und dann wieder so wütend.... Er war ganz einfach ein im Gebet keimender Mannerstrauch. Eine wertvoll keimender Mannerstrauch, der baldigst viele Menschen speisen würde. Ja, mir wurde die Entwicklung meines Kindes preisgegeben.

Du erzähltest mir von einer starken Impulsivität deines Sohnes Jesus und dass ihr deswegen oft eures Platzes vertrieben und gar verscheucht wurdet. Wenn Jesus wütend war auf seinen Vater und das war er oft, da sein Vater häufig wütend auf ihn war, legte er Feuer. Du erzähltest mir, dass dein Sohn dermaßen impulsiv und aggressiv zuweilen war, das ihr mancherorts förmlich geächtet wurdet. Es kam immer wieder zu Bedrohungen und Anfeindungen eurer gesamten Familie, ausgelöst durch dieses Kind Namens Jesus. Und wieder und wieder musstet ihr des mittens der Nacht euer Lager verlassen, um Schlimmeres zu vermeiden.

 Dafür bekam er fürchterliche Schläge von seinem Vater. Dabei war es doch genau dieses Feuer in ihm, dass seine Leidenschaft zu Gott entzündete und ihn am Brennen hielt. Bis an sein eigenes Kreuz. Die Beiden waren wirklich so häufig so wütend aufeinander. Ständig ging es rauf und runter, drunter und drüber. Wenn der kleine Jesus des Abends zur Ruhe finden sollte, weinte er in meinen Armen. Ich habe dann für ihn gebetet. Immer wieder und immer fort. Das war das einzige in meiner Macht stehende: BETEN. Und ich habe es getan. Aus ganzem und tiefstem Mutterherzen. Dem höchsten Gut, dessen ich mächtig war und bin.

Jesus verfolgte meine Gebete. Die Gebete seiner Mutter, in deren Armen er weinend lag. Ich sollte ihm dabei immer die Augen zuhalten, weil er sich so sehr schämte. Schämte für etwas, dass er selbst nicht verstand. So war es das erste Mal als er so 8-9 Jahre alt war, da er begonn mitzubeten. Bald schon hatte er eine beachtliche Kraft im Gebet und die Beziehung zu seinem Gott Vater, unser aller Vater, war schon aus gutem Holz. Weich und fest zugleich und Gott selber formte dieses Holz kontinuierlich. Bis Jesus sich eines Tages direkt an Gott wandte und ihn bat, ihm den Teufel zu entziehen. Zu oft hatte er gehört, er trage den Teufel in sich. Gott fragte ihn, ob er das wirklich glaube. Jesus antwortete mit:

"Nein, Vater. Nichts von diesem Dämonenpalaver glaube ich. Ich glaube nur an dich." 

Gottes Antwort lautete: "Und schon bis du befreit." 


So hatte Jesus gelernt, das uns nach unserem Willen und unserem Glauben geschieht und er seinen Willen und seinen Glauben in Gottes Wege und Dienste bringen konnte. 

Und wollte.

Dienstag, 4. März 2014

Fundstück vom 18.09.2013:

Weiter leben... wenn ja, wie. Sterben... wenn ja, wie.

Wie "am Besten" natürlich jeweils! Und wenn ich sage "am Besten", dann meine ich am Besten für Alle. Und wenn ich sage "für Alle", dann meine ich die Menschen, die mir am nächsten stehen. Meine Familie. An erster Stelle meine Jungs. Und von dort ausgehend, alle und alles Andere.

Im Moment versuche ich, unterstützt durch die Medizin, die den Krebs ein weiteres Mal in Schach hält, all´ meine Kraft zusammen zu nehmen. Nochmal alles in Richtung Heilung zu geben. Diese Technik zur Heilung, nein jene... Hier ein Impuls von innen, dort ein Impuls von außen. Mal das Gefühl, im göttlichen Strom der Ereignisse direkt in die Heilung hinein zu treiben - Dann das Gefühl, auf verlorenem Posten zu kämpfen. Ein Wechselbad der Gefühle, von dem ich mich heute fragte, mit welcher Motivation ich da eigentlich rein gehe.

Von meiner Seele bekomme ich folgende klare Antwort:

Du hast dir vorgenommen zu heilen und genau das wirst du tun. Dich selbst und Andere. Auf welche Weise deine Heilung kommt, da lasse dich überraschen.

Meine Seele möchte also heilen. Ja, das war mir durchaus schon bewusst. Den Namen "Heilerin Lalida" hat sie mir ja schon vor längerem in´s Ohr geflüstert. Und ich, Melanie Eggert, verstehe diese Worte meiner Seele sehr wohl in ihrem gesamten Ausmass.

Der Tod ist nichts anderes als Heilung. Er ist ein Gesicht von Heilung, vielleicht das liebevollste von allen. Aus einem Körper auszusteigen, der allzu krank ist, ist Heilung. Aus einem Leben zu scheiden, das nicht mehr lebenswert erscheint, ist Heilung. Zu lernen Loszulassen ist Heilung. Alle im Leben gemachten Erfahrungen des Lebens im Moment des Todes zu reflektieren und zu integrieren ist Heilung. Der physische Tod steht am Ende eines gelebten Lebens als wahrhafter Heiler. Ja, so sehe ich das und bin mir sicher, das ich es so erfahren werde. Wann auch immer es ist.

Während ich mir also Aufzeichnungen von Workshops am Laptop anschaue, die mich an längst erlernte Techniken der Heilung erinnern und ich mich frage, wie ich diese Techniken für mich modifiziere, meldet sich ein - beinahe möchte ich in schon ein guter, alter nennen - Bekannter. 

Er sagt:

Na komm, Mel. Raus aus dem Kopf. Die Modifizierung, die du suchst, findest du nicht da draußen. Komm rein, zu mir in dein Herz, und ich zeige dir etwas.

Ich kenne diesen Ruf mittlerweile... Eigentlich erwarte ich ihn jeweils schon sehnsüchtig... Es ist Jesus, der in meinem Herzen wohnt. So, wie er in jedem Herzen wohnt, das ihm Einlass gewährt. Sofort bin ich bei dir, Bruder Jesus!

Im selben Moment sah ich mich vor meinem geistigen Auge da stehen. Einfach nur da stehen. Jesus nahm mich an die linke Hand. Warum auch immer, Tränen überkamen mich augenblicklich. Und da war Mutter Maria... sie nahm mich an meine rechte Hand. Meine Tränen liefen über mein Gesicht und ich bemerkte dieses wunderbare Gefühl, durch die beiden Wesen mit dem liebevollsten Lächeln dieser Welt rechts und links von mir Gott zu spüren. Gerade als ich mich für dieses wunderschöne, tiefe Gefühl bedankte, vervollständigte sich das Bild. An Jesus linker Hand stand jetzt mein großer Sohn, er hatte den Kleinen an der Hand und der Mutter Marias Rechte. Wir standen also nun im Kreis, ich meinen Jungs quasi gegenüber, Jesus und Mutter Maria unser Bindeglied. 

Ich schaute meinem Großen in´s Gesicht und er begann zu sprechen:

"Mama, die Lehre, die du aus deinem verkorksten Leben gezogen hast, habe ich zu meiner gemacht. Du hättest mir nichts Wichtigeres mitgeben können. Dein Auftrag an mir ist erfüllt. Es gibt nichts, das ich darüber hinaus von dir gebraucht hätte oder noch brauchen würde. Für mich warst und bist du perfekt, genau wie du bist und warst und jetzt ist es fertig und abgeschlossen."

Er sagte das mit so viel Liebe, das ich es kaum fassen konnte.

Ich schaute jetzt auf meinen Kleinen und er sagte:

"Mama, du bist einfach die beste Mama auf der Welt. Einfach weil du mich so sein lässt, wie ich bin. Weil du mich so liebst, wie ich bin. Du gibst mir das Gefühl mich zu unterstützen, ohne das ich mich dabei falsch fühle. Das ist einfach phänomenal. Genau für dieses Gefühl bin ich gekommen und ich werde das nie vergessen, mich immer daran erinnern."

Und da war er wieder... dieser Schmerz... der Kleine hat es leichter gehabt, als der Große... warum war ich beim Kleinen schon so weit, ihm dieses Gefühl geben zu können und beim Großen noch nicht... weil der Große mich in´s Vertrauen geführt hat! Er hat mir gezeigt, das nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird! Nicht jeder Anlass zum Ärger ein Anlass zur Verzweiflung sein muss! Das die Dinge sich entwickeln und gerade ziehen! Ja, mein Großer. Das ist dein Werk. Du hast mir so viel gegeben in diesem Punkt. Du hast mir gezeigt, das meine Sorgen um dich unnötig waren. Wie oft und wie lang habe ich an dir geübt, eine "gute" Mutter zu sein. Und wie geduldig hast du es ertragen... Die "ungute" Mutter und die nach Verbesserung Strebende. Und da war auch wieder der Wunsch einfach nur auf die Knie zu fallen und aus tiefstem Herzen um Vergebung zu bitten.

Also trat ich in die Mitte des Kreises, fiel auf meine Knie und bat um Vergebung, wie so viele Male zuvor in meinen Gedanken. 

"Wenn du nur wüsstest, wie gern ich es schon bei dir alles besser gemacht hätte. Vielleicht habe ich das und weiß es nur nicht mehr... Was ich ganz sicher weiß ist, das meinem Gefühl dich "erziehen zu müssen" oft das liebevolle Gefühl zum Opfer fiel. Heute weiß ich so viel mehr über Liebe... ich wünschte, du wärest erst jetzt gekommen... dann könnte und würde ich dir so viel mehr Liebe geben... Vielleicht nicht mehr... aber anders... auf eine Art, die sich nach mehr anfühlt... Aber einen großen Teil davon musste ich erst lernen! Und so viel dazu habe ich von dir gelernt. Mein Gott, ich hoffe und bete, dass du irgendwie und irgendwo spürst und weißt, wie sehr ich dich liebe und immer geliebt habe. Schon damals auf meine noch so unreife Art. Mir fehlen die Worte - ich bereue einfach zutiefst, damals noch nicht so weit gewesen zu sein, wie heute. Und wenn ich einen Wunsch noch habe, dann nur diesen einen. Die Zeit zurück zu drehen und dir das Selbstvertrauen geben, das du dir jetzt selbst erarbeitet hast. Weißt du noch, unser Spiel: "Hast du Vertrauen zu deiner Mutter"? Wenn die Antwort ja lautete, konntest du dich umkippen oder irgendwo runterfallen lassen und ich habe dich sicher aufgefangen. Es war mir so wichtig, dass du dieses tiefe Vertrauen, ein Stück Urvertrauen, von mir mitbekommst. Und dann habe ich an manchen Tagen die Zeit vergessen und du musstest am ein oder anderen Ort auf deine Abholung durch mich warten. So oft ich mich bemüht habe, das mir und auch dir zu erklären, so unbegreiflich ist mir das heute noch. Bei allem ADHS, das mir einzig zur Erklärung für mich und für dich bleibt. Eine Erklärung ist aber keine Entschuldigung und ich möchte mich einfach aus tiefstem Herzen entschuldigen bei dir. Ich wollte alles so gut machen und dann war ich so anders, als ich es mir selber vorgestellt oder erhofft habe."

Geschrieben am 18.09.2013, Nachtrag vom 04.03.2014:

Alle und Alles haben mir vergeben. Dafür bin ich so dankbar. Sogar ich habe es mir mit Jesus Hilfe vergeben können. Für mich bedeutet das nicht gutheißen. Jesus zeigte mir nur immer wieder, das wir so manche unserer "Unzulänglichkeiten" lernen müssen anzunehmen und so manche eben auch einen Sinn erfüllt, der uns im Moment des Geschehens nicht bewusst ist.

DANKE und AMEN.

Donnerstag, 5. Dezember 2013


Nichts dauert ewig, niemand lebt für immer.
Die Blume welkt und stirbt, der Winter vergeht
Und der Frühling kommt. Umarme den Kreislauf des Lebens:

Das ist die größte Liebe.


SETZ DICH ÜBER DIE ANGST HINWEG

Gib dem Drängen von Angst, Wut und Rachsucht
nicht nach – und Du wirst jenseits der Angst sein,
dort, wo die Liebe wächst und gedeiht.

HINWEGSETZEN HEIßT – DEIN EIGENES ICH SPÜREN

Beginne jeden Tag wie die Vögel mit Gesang.
Singen trägt dich über alles hinaus...
Weit, weiter, immer weiter....

Wir wollen unsere alte Art zu denken loslassen
Und eine neue Art des Sehens finden und beibehalten.
Dazu brauchen wir eine regelmäßige Schulung,
ein echtes Training.

SETZ DICH ÜBER GUT UND SCHLECHT HINWEG

Gebete schaffen Klarheit im Kopf
Und bringen der Seele den Frieden

SETZ DICH HINWEG, UM DIE EINHEIT DES GANZEN ZU SPÜREN

Singe! Singen trägt Dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter.....

Wir sind alle gleich,
einheitlich in der Suche nach unserem Weg zurück zum Ursprung,
zum Einen, zu DEM Einen

SETZ DICH ÜBER RACHSUCHT HINWEG

Lasst uns gegenseitig Lehrer UND Schüler sein
... welch ein großartiger Moment!

SETZ DICH HINWEG, UM DIE EINHEIT DES GANZEN ZU SPÜREN

Singe! Singen trägt Dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter.....

MACH DICH AUF DEINE INNERE REISE

So wirst Du still und hörst das Unhörbare.
So wirst Du geduldig und empfängst das Unerreichbare.
So wirst Du offen und lädst das Unerwartete ein.

Sei dankbar, so kann das Unbegreifliche zu Dir kommen.
Sei gegenwärtig, ganz im Moment:
So bist Du frei von Zeit und Raum.

Beginne jeden Tag wie die Vögel mit Gesang.
Singen trägt dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter...

WELCHE ROLLE SPIELT DIE LIEBE?

WAS HAT LIEBE DAMIT ZU TUN?

LIEBE wächst, wenn Du vertraust.
Wenn du vertraust, wird LIEBE heilen und erneuern.
LIEBE inspiriert und gibt uns die Kraft, Großes zu leisten.

Sie macht uns zu einem liebevolleren
und zu einem liebenswerteren Menschen.
LIEBE gibt uns das Gefühl von Geborgenheit
Und bringt uns näher zu Gott.

Wagst Du dich über das Bekannte und Begrenzte hinaus,
wirst du wahre Liebe finden.

Hör nicht auf zu singen – Singen trägt dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter....

Montag, 25. November 2013

Es ist dein Link in eine andere Welt. Nicht in ein neues Dasein, aber in eine andere Welt. Dein Dasein wird sich kaum verändern, denn alles, was dich erwartet, hast du zu großen Teilen bereits in dir. 

Ja, Mutter Maria. So ist es und so wird es sein. Ich sehe es vor meinem geistigen Auge und ich spüre es.


Mache dir keine Sorgen um Nichts. Du bist da und du wirst da sein. Für alle, die dich von Herzen brauchen. 

Meine geliebte Mutter Maria... das ist mein größter Wunsch. An mir soll es nicht liegen und wenn du mir sagst, dass es sein wird, erfüllst du mein Herz mit der größten Freude, die ich mir im Moment ausdenken kann.

Was denkst du denn über Wunscherfüllung? Über erhörte Gebete? Habe ich dich nicht wiederkehrend gefragt: "Was willst DU?" 

Ich will annehmen ohne zu verlassen. Nicht mehr kämpfen. Mein Leben hat sich zu lang nach Kampf angefühlt. Jetzt fühle ich Frieden, für mich das Geschenk meines Lebens. Ich habe gelernt anzunehmen. Das Geschenk meines Lebens. Ich empfinde tiefstes Vertrauen, Urvertrauen. Wie noch nie in meinem Leben. Es schien mir immer unerreichbar... Wenn ich so friedvoll sterben darf, dazu in deinem Angesicht, ist das mein Wunder und die größte Heilung, die ich zu Lebzeiten erreichen konnte. Kannst du meinen Dank darüber spüren, wie ich ihn mit dir teilen möchte?

Aber natürlich, geliebte Mel. Unsere Verbindung besteht doch auf der Gefühlsebene. Und auf der Gefühlsebene werden Gebete erhört. Vom Kopf her zu beten ist eine Sache, aus dem Gefühl eine andere.

Wenn du nur wüsstest, wie sehr ich mich auf dich freue. Ich möchte so gern noch so viel von dir lernen. In der Liebe Jesu Christu, in deiner Liebe Mutter Maria. In der Liebe unseres Vaters.

Deine geistigen Lehrer hier erwarten dich und du wirst Dinge sehen und tun, die du jetzt noch nicht für möglich halten kannst. Sei geduldig, folge deinem Stern wie du es immer getan hast, jetzt tust und erwarte in frohester Voraussicht, das du es weiter tun wirst. Dein Weg war gesegnet, er ist es und er wird es sein. Alles geschieht im Einklang mit der gesamten Schöpfung. Du weißt und spürst, das es so ist. Das ist das Gefühl, das du Urvertrauen nennst.

Danke Mutter Maria, einfach nur Danke. Hilf mir, meine Dankbarkeit in die Herzen derer zu tragen, die in meinem Herzen wohnen.

Dafür brauchst du meine Hilfe nicht. Das tust du aus voller Kraft selbst.

Dienstag, 19. November 2013

Und wie es mir so durch den Kopf geht:

Du verlässt deine Kinder. Du tust, was du nie für möglich gehalten hättest: Du verlässt deine Kinder. Du verlässt sie und sie erfahren durch dich eine Art Schicksal, das du ihnen in deinen verwegensten, kühnsten, abwegigsten Gedankenflüchten nie, aber auch wirklich niemals, wahrhaftig ausgemalt hast. Sich für einen kurzen Moment an einen anderen Ort wünschen, mal alle Gedanken und Sorgen fallen lassen, das ist in Ordnung. Aber wirklich gehen... NO WAY AT ALL. Die Verletzungen des Alltags, die man nie gemeint und gewollt hat... sie reichen doch... Nicht diese Verletzung, nicht diese Trauer, nicht durch mich...

ICH WILL SIE NICHT TRAURIG MACHEN schreit mein Herz.

Und doch wird es genau so kommen. Eine Frage der Zeit. Und die läuft unerbitterlich vorwärts. Nicht mehr rückwärts. Vorwärts. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Dem Unausweichlichen entgegen. Es fühlt sich übermächtig an.

In diesen Moment hinein... eine klare, richtungsweisende Stimme. Voller Bestimmtheit, Bestimmung und Besonnenheit:

"Du schenkst ihnen die Möglichkeit zu einer wahrhaft tiefen und bedeutungsvollen Entwicklung."

Dazu das wärmende Gesicht, das unendlich gütige Lächeln, diese unglaubliche Ausstrahlung: Liebe und Geborgenheit. Mutter Maria, du bist es... oh, wie wunderschön du mir gerade erscheinst. Oh, wie dankbar empfange ich dich. Alles, was DU für mich mitbringst, legt sich über mich... Ruhe und Frieden werden wieder mein. Das ist Gottes Werk, das ist Anfang und Ende, das ist wahrhaft.

Ich fühle die Wahrheit in deinen Worten, geliebte Mutter Maria... ich kann deine Worte ohne jeden Vorbehalt annehmen, sie erreichen mich direkt... ich fühle jede Schwingung von Wahrheit, Freude und Glück in ihnen... ja, jaaa und jaaaaaa!!! Entwicklung... ja. Der Segen einer jeden Erfahrung: Entwicklung. Der Segen unseres Lebens. Da ist es wieder, dieses Gefühl der Sinnhaftigkeit... in ALLEM. Alles bedingt sich und während wir es noch nicht im leisesten ahnen, macht es alles hinter den Kulissen höchsten Sinn für uns. Wenn es etwas gibt, das ich jetzt wieder wahrlich tief spüre, dann das. Kann es ein größeres Geschenk geben?

Nicht für mich und zu keinem anderen Moment, als ganz genau jetzt.

So viel Dankbarkeit in meinem Herzen... Unbeschreiblich. Und das Spüren der Freude in deinem Herzen, geliebte Mutter Maria... noch unbeschreiblicher.