Donnerstag, 3. April 2014

Und nochmal zum Thema Lebensaufgabe...

Eine sehr gute Antwort hörte ich von dem Jenseitsmedium Pascal Voggenhuber, auch ihm schien die Frage nach der Lebensaufgabe nur zu oft zu begegnen: "Deine Lebensaufgabe ist es, nach deiner Lebensaufgabe zu suchen."

Ich möchte noch um einige Punkte erweitern:

  • Du erfüllst deine Lebensaufgabe, allein indem du lebst. 
Das bedeutet nichts anderes, als zu tun, was du gerade tust. Sei es in deinen Augen würdig oder auch nicht: Es ist Teil deiner Lebensaufgabe. Sonst würdest du es nicht tun.


  • Gerade deine Lebensaufgabe ist wichtig und gebraucht
Du meinst, deine Lebensaufgabe noch nicht gefunden zu haben, weil dir das was du tust nicht wertig erscheint? Was auch immer du tust: Es ist wertig und für die Zeit die du es machst, wurdest genau du dafür auserwählt und eingesetzt. Von Gott in Übereinstimmung deiner Seele. 

  • Eine Teil deiner Lebensaufgabe ist es, das Leben anzunehmen.
 Das bedeutet nichts anderes, als das menschliche Leben in seiner Zweiphasenhaftigkeit anzunehmen. Auf Regen folgt Sonnenschein und anders herum. Für dich, wie für Alle um dich.

  • In den Rahmen eines irdischen Lebens gefasst, hat jeder Mensch verschiedene Lebens- aufgaben, die parallel oder zeitversetzt in die Materie einschwimmen.
Das bedeutet nichts anderes, als das Alles was du tatst, deine Aufgabe war. Findest du dich in fortgeschrittenem Alter mit der Lust auf etwas "Neues" vor, bedeutet das nicht, dass das was du vorher tatst, falsch war.


  • Wenn du für deine kommende Lebensaufgabe Geduld als Kernkompetenz brauchst, wirst du vielleicht mal eine Phase lang gar nicht so recht wissen, wohin mit dir.
Das bedeutet nichts anderes, als das alles was du erlebst, in Vorbereitung auf deine kommenden Aufgaben geschieht.  
        
  •  Wenn du einen tieferen Sinn im Warten vermisst, gib du ihn ihm.
Das bedeutet nichts anderes, als in jedem Moment aus Allem zu lernen. Damit überbrückst du den Weg in jedem Fall sinnvoll. Gott ist der Sinn, also mit Gott. Aus deinen Lebenserfahrungen zu lernen ist übrigens Lebensaufgabe Nummer 1. Übergeordnet, für Jeden von uns. Ja, für JEDEN von UNS.


Danke, geliebte Mutter Maria. Resümierend könnte ich also sagen: Pascal hat Recht wenn er sagt: Deine Lebensaufgabe ist es, deine Lebensaufgabe zu finden. Und Sinn geben wir unserer Suche, indem wir auf unserem Weg lernen, lernen, lernen.

Es geht noch weiter und noch tiefer. Es ist die selbst gestellte Aufgabe einer jeden Seele, sich zu entwickeln. Früher, oder später auch in die gewünschte Richtung, immer. Wie könntest z. B.. gerade du dich entwickeln, ohne zu lernen? Unter dem Schutz und Segen unseres Vaters geschieht Alles immer so lang und intensiv, wie es eben gebraucht wird. Du erfüllst also automatisch, an jedem neuen Tag deine Lebensaufgabe, indem du tust, was immer du tust und lernst, was immer es daraus zu lernen gibt.

Der wahre Frieden in der Lebensaufgabe liegt darin zu wissen, das jeder Mensch auf dieser Welt seine Lebensaufgabe in jedem Moment seines Lebens erfüllt. Mit oder ohne ein einziges Mal ein so genanntes Medium darum gefragt zu haben. In unserem Sein ist alles begründet, hier wie dort.