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Dienstag, 13. Mai 2014

"Bittet und euch wird gegeben. Sprecht frei zu mir aus dem Herzen wenn ihr betet und ihr habt es quasi schon erhalten."

Jesus, das klingt für mich nach Zalando mit Rabattaktion für "Aus-dem-Herzen-Besteller".

Okay, wann hast du etwas nicht bekommen?

Im zarten Alter von 12 habe ich vor Gott um das Leben meines Pflegevatis gebetet. Und er hat es genommen. Da war meine Freundschaft mit Gott erstmal und für lange Zeit an einem jähen Ende.

Dein Herz war vereist.

Ja, das war es.

Was geschah dann?

Viel Gottloses, wie ich meinte. Ich habe mich doppelt verlassen gefühlt und mich dementsprechend habe ich mich benommen. Gottlos und verlassen.

Was geschieht gerade jetzt mit dir?

Ich bin nah an den Tränen. An den Tränen, von denen ich seinerzeit zuhauf vergossen habe. Jetzt sind es Tränen eines vergangenen Schmerzes. Es hat lange gedauert, aber ich habe zu Gott zurück gefunden und jetzt bin ich glücklich, das es meinem Pflegevati schon so lange so gut geht bei Gott.

Woher weißt du das?

Ich weiß es nicht. Ich fühle es. Und in meiner Wahrnehmung sagt er es mir.

Und das ist kein Schmuh...

Oh, Jesus... "Schmuh" war ein sehr typisches Wort in seinem Sprachgebrauch !!!

Lasse es dir zur Bestätigung gereichen, möge es dein Herz erfreuen.

Und wie das mein Herz erfreut . Unsagbar. Und ich spüre, dass er mich erwartet... Sich auch so sehr auf mich freut... Meine Freude ist unbeschreiblich. Ich bin jetzt wieder so voller Bestätigung und Dank, lieber Jesus. Ich danke dir und ihm aus tiefstem Herzen wie aus tiefster Seele !

Hast du noch immer das Gefühl, Gott hat dir etwas genommen?

Oh mein Gott, nein. Eher schäme ich mich jetzt. Er hat uns behütet und bewacht und Alles in seiner Macht stehende getan, meinem Pflegevati und auch mir, eine fūr uns sinnvolle Weiterentwicklung zu ermöglichen. Für mich hätte Nichts, aber auch nichts, in meinem Leben anders kommen sollen... Ich habe meine Seele gelebt, sie hat durch mich gelebt. Sie hat gesehen, gespürt und gelernt, was sie begehrte. Das spüre ich jetzt als tiefe Aussöhnung und Zufriedenheit.

Und das ist, was Gott für uns tut. Er nimmt Nichts hinweg und er fügt Nichts hinzu. Er nimmt das, was unsere Seele ist, unterstützt sie und begleitet sie.

Ich stelle mir das jetzt so vor:

Mensch hat Wünsche,
Seele hat Bedürfnisse.
Mensch kümmert sich um seine Wünsche,
Gott kümmert sich um die Bedürfnisse der Seele.

Ja und Nein. 

Ganz genau genommen bräuchtet ihr gar nicht zu beten. Denn Gott kennt uns insgesamt und weiß nicht nur ob wir Kartoffeln im Keller haben, sondern auch wie viele. Der wichtigste Punkt ist wohl jedoch jener:

Er weiß, ob wir überhaupt Neue brauchen. 

Oh, das ist spannend.

Nein, ist es nicht. Es ist einfach eine Art Naturgesetz. Es  gibt für jedes Unternehmen eine Person, die über ausreichend Kenntnisse verfügt um das Unternehmen zu leiten und zu führen. Vom Kleinsten bis in´s Größte. 

Und das Größte ist Gott.

Nein. Das Größte ist die Schöpfung. Gott hat die absolute Metaposition und somit als Einziger, Einziges, die Potenz, den Megakomplex Schöpfung komplett in Relation zu setzen, um Alles in ein sinnvolles, funktionierendes Miteinander zu versetzen. Würdet ihr nur eine Minute sehen und wissen, was ich von hier aus sehe und weiß, würdet ihr die Perfektion in Allem  erkennen und keinen Tag länger eure Schmähgebete sprechen. Ihr würdet Gott in seinem Bestreben um Einhaltung der Naturgesetze nicht einen Tag länger zu euren Wünschen und Vorstellungen hin beknien und ihn nie wieder als Observanten und / oder Regulanten der Naturgesetze in Frage stellen.

Wie viel Macht - Ohnmacht, Reichtum - Armut, Gesundheit - Krankheit, Gerechtigkeit - Ungerechtigkeit  für den Einzelnen, für Grupen und Gruppierungen, usw.: GOTT WEISS ES.

GOTT IST DER SINN.

Überlege doch nur einmal Eines: 
  • Bei so vielen Jahrtausende alten Gebeten um den Weltfrieden... Müsste er da nicht schon lang da sein?
  • Bei so vielen Gebeten um die schwerkranke Mutter der drei Kinder aus der Gemeinde... Warum erholt sie sich nicht?
  • Bei so vielen überregionalen Gebeten fūr den vermissten Jungen... Warum wurde er gequält und misshandelt tot aufgefunden?
 Nein, es gibt  leider nicht das eine Gebet, das uns nur oft genug, mit genügend Inbrunst gebetet, Gott unsere Wünsche aufzwingt. Vielmehr ist es  andersherum. Gott macht uns klar, wie wir uns an seine Naturgesete zu halten haben. Und das nicht, um uns seinen Willen aufzuzwzwingen, sondern um eine gewisse Balance, sowie ein gewisses, mögliches Erfahrungssprektum aufrecht zu  erhalten.

Und darin liegt auch und gerade die wunderschöne Erfahrung, dass er bis und mit in den Tod bei uns ist. 

                      

Sonntag, 4. Mai 2014

Der schwache Sehende und der starke Blinde. Ja, darüber wollten wir weiter sprechen. Also vorweg gesagt, Jesus: Ich sehe als Symbolik hinter "sehend" und "blind" im biblischen Kontext Folgendes:

Sehend = "Allgerechtigkeit" (die Ebene der Erkenntnis der uns übergeordneten Zusammenhänge)

Blind = "Selbstgerechtigkeit" (die Ebene der Misskenntnis der uns übergeordneten Zusammenhänge)

Und damit ist schon beinahe alles erklärt. Die Allgerechtigkeit, das Allsehende, ist bei Gott und einem Menschen kaum möglich. In Gänze dem Menschen schier unmöglich. Es gibt angenehme Mischformen von "gut-sehend" oder "halbblind" unter den Menschen. Jeder Versuch eines Menschen, allsehend oder allgerecht werden/sein zu wollen, führt allerdings in die Depression. In die Depression (Unterdrückung) von menschlichen Anteilen.

Kannst du uns den Punkt "stark-schwach" im Ganzen näherbringen?

Es ist menschlich, Attribute finden zu wollen. Der analytische Verstand möchte sortieren und verstehen. So geschieht es oft, das der Mensch, der in der Kraft Gottes lebt, von Anderen Menschen als schwach attribuiert ist, da ihm dieser Zugriff auf Kraft aus Gott als ein Mangel an eigener Kraft gedeutet wird. So derjenige, der ganz aus sich heraus lebt, oft als über die Maßen selbstbewusst und dadurch als stark wahrgenommen wird in der Menschenwelt.

Was bedeutet das für uns?

Zuspruch erhält ein Jeder eigentlich nur aus den eigenen Reihen und das ist gut so. Denn das fördert die Entwicklung auf beiden Seiten bis zu dem Punkt, an dem es zu einer durchaus wichtigen Erkenntnis kommt. Das jede Gruppe zu ihrem Thema im selben Boot sitzt. Der eine am Heck, der andere am Bug vielleicht, so mancher eher mittig. Im selben Boot in jedem Falle. Und die Gruppen treffen sich, das ist sicher. Gottes Versprechen an uns: Entwicklung und Lernen durch Polarität. 

Für mich war es irgendwann ein sehr erfolgreicher und wichtiger Lernschritt zu erkennen, das z.B. Stärke und Schwäche ein Boot sind mit Bug und Heck. 2 Endpunkte ein und desselben Thema´s. Und wenn ich am wenigsten Schwäche überhaupt zeigte, vermeintlich ganz sicher auf dem Vorderdeck stehend, ich mich genau damit selber am meisten schwächte.

In der Stärke liegt die Schwäche und in der Schwäche die Stärke. So wie alles sich gegenseitig bedingt.

Aber es ist nicht nur das. Es liegt auch und ebenso in der Gottesbegegnung. Die Menschen wollen ihm begegnen. Im Glauben oder im Unglauben. 

Lasst Gott Gott sein und euch Menschen menschlich und der Frieden ist in euch.


Dienstag, 22. April 2014

Es gibt viele Versionen des Vater unser. Mir gefällt diese sehr. Gefunden auf Theologe.de. Jesus, du bittest mich, das Punkt für Punkt mit dir durchzugehen. Für die Suchenden. Machen wir, Jesus. Gern.

Ja, für die Suchenden. Die im Finden von Blinden zu Sehenden werden. Es gelingt so selten. Zu gering ist die Not mancherorts. Ein weiteres Problem ist, dass man vielerorts die Sehenden für die Schwachen hält und die Blinden für die Starken. 

Erklärst du uns den Unterschied?

Später einmal. Zuerst das Vater unser.


Vater unser, der Du bist im Himmel
Geheiligt ist Dein Name
Unser Reich kommt
Dein Wille geschieht
Wie im Himmel, so auf Erden
Unser tägliches Brot gibst Du uns heute
Und vergibst uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Du führst uns in der Versuchung
Und erlöst uns von dem Bösen
Denn unser ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit


Okay... ich mache, wie ich meine, von dir angeleitet zu sein.Wir reflektieren gemeinsam den Text von Theologe.de :

Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt ist Dein Name beten Urchristen heute, wobei man bei dem Wort »geheiligt« nicht an äußeren Kult und Zeremonien denkt, bei denen der Namen »Gott« möglichst feierlich ausgesprochen wird. Es geht um eine »Heiligung« durch unser Tun, durch unsere Worte, unsere Empfindungen und Gedanken. Wer also den Namen Gottes ausspricht, sollte ihn dadurch »heiligen«, dass er die Gebote Gottes, also z. B. die Zehn Gebote, hält. Oder dass er an sich arbeitet, damit ihm dies immer besser gelingt. So würde er Gott in seinem Leben die Ehre geben.

Volle Übereinstimmung: »Heiligung« durch unser Tun, durch unsere Worte, unsere Empfindungen und Gedanken. Da haben wir das Symbol des Gottes Auge. Der Zentrale Kern in Allem und Jedem. Kann Gott das, was wir uns und anderen so tagtäglich predigen, in uns sehen?

Dein Reich komme, so die Vaterunser-Worte in den Kirchen. Doch darin liegt die scheinbare Ferne dieses Reiches, der Abstand zu uns Menschen. Als gäbe es dieses Reich nur in einer fernen Welt bei einem weit entfernten Gott. Und als könnte es nicht auch bei uns Menschen auf der Erde Wirklichkeit werden. Unser Reich kommt heißt es deshalb bei den Urchristen. Es ist zwar »Sein«, das heißt Gottes Reich. Doch Er möchte es ja mit uns teilen. Das heißt: Es soll bevölkert sein. Und so lehrt Jesus, dass es durch Menschen, die Gottes Willen tun, auf die Erde kommt (siehe z. B. Matthäusevangelium 5, 5). Und auf diese Weise wird es auch zu »unserem« Reich. Dann wird der Mensch mit seinen Mitgeschöpfen und der Natur in Frieden und Eintracht leben, wie es die Propheten Jesaja und Joel schon vor über 2.500 Jahren vorausgesagt haben (Jesaja 11, 6-9; Joel 2, 21-27).
Dein Reich komme, so die Worte in den Kirchen, die man zwar annähernd mit den gleichen Inhalten füllen könnte. Doch werden sie von Theologen vielfach so gedeutet, dass es eben nicht »unser« Reich sei, sondern ausschließlich »sein« Reich. Wir könnten nämlich angeblich nichts dazu tun, denn wir seien und blieben Sünder, und wir könnten nur hoffen, dass das Reich Gottes uns eines Tages von außerhalb, d. h. von den Himmeln her, geschenkt würde. Jesus von Nazareth lehrt es jedoch anders. Er sagt, dass wir uns sogar bis zu der »Vollkommenheit« entwickeln könnten (Matthäus 5, 48), wenn wir nach seinen Geboten leben. Theologen halten dies jedoch für Utopie und widersprechen dem Mann aus Nazareth. Doch Jesus erzählt ein Gleichnis, das deutlich macht, wie das Reich Gottes auf der Erde allmählich Gestalt annimmt. »Das Reich Gottes«, so Jesus, »gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen« (Matthäus 13, 32). Und so kann allmählich auch der einzelne Mensch seinen Charakter und sein Bewusstsein weiter entwickeln, denn das Reich Gottes ist auch »´inwendig` in euch« (Lukas 17, 21).

Auch ich bin den Weg der Entwicklung gegangen.

Dein Wille geschieht wie im Himmel so auf Erden, so heißt es im Gebet, und damit wird bekräftigt, was nicht nur für den Himmel, sondern auch für die Erde gelten soll. Wenn Gottes Wille geschieht, dann schenkt sich die Erde allen ihren Bewohnern, weil die Menschen im Einklang mit Gott und somit auch mit der Erde leben. Dein Wille geschehe, wie es im kirchlichen Vaterunser heißt, könnte auch die Sehnsucht zum Ausdruck bringen, dass dies von nun an geschehen soll, so dass auch diese Formulierung noch mit Kraft gefüllt werden kann. Doch klingt sie weniger verbindlich und scheint eine Hintertüre offen zu halten, dass es doch anders sei. Zudem werden die Menschen in den kirchlichen Konfessionen meist darüber im Dunkel belassen, was Gottes Wille überhaupt ist. Oder man ist sich darüber uneins. »Sein Wille geschehe«, sagen Priester und Theologen oftmals dann, wenn ihnen keine andere Erklärung für Leid und Not einfällt. Und sie konfrontieren den Gläubigen dann oft mit der falschen und schrecklichen Vorstellung, dass Gott vielleicht dafür verantwortlich sein könnte und nicht der Mensch letztlich selbst.

Es ist zweierlei. Ganz allein Gottes Wille geschieht nie. Unsere Seelen sind direkt mit Gott unserem Vater verbunden. Von dieser Ebene aus erfüllt sich unser Seelenplan. Alles Weitere ist Gottes Wille, der sich durch uns erfüllen kann. Oder auch nicht. Die Entscheidung, Gottes Willen wirksam werden zu lassen, liegt ganz bei uns. Und wie wir es tun, ebenfalls. Gott liebt uns in keinem Fall mehr oder weniger. Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung.

Unser täglich Brot gib uns heute heißt es im konfessionellen Vaterunser weiter. Diese Bitte ist bei manchem mit der Vorstellung verbunden, dass eine solche Gebet deshalb notwendig sei, da Gott dies möglicherweise sonst unterlässt. Oder man glaubt, dass Gott aus geheimnisvollen Gründen dem einen das »täglich Brot« gebe, dem anderen jedoch nicht. Warum sich Gott jedoch so verhalten sollte, das belässt man einmal mehr im Dunkel. Unser täglich Brot gibst Du heute heißt es deshalb im Vaterunser, das Urchristen heute beten. Denn »euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft«, sagte bereits Jesus in der Bergpredigt(Matthäus 6, 8). Und die Worte des Vaterunser beinhalten den Dank, dass Gott im Übermaß das »täglich Brot« über die Mutter Erde schenkt und verschenkt. Der Mensch jedoch vergiftet die Gaben der Natur und verteilt das, was noch genießbar ist, im Überfluss an Reiche, während er Millionen von Armen leer ausgehen lässt. Das ist jedoch nicht der Wille Gottes, sondern der Wille der von ihm getrennten Wesen.

Von Gott getrennte Wesen gibt es nicht. Und bei der Vergabe der Speise ist unbedingt auch an geistige Nahrung zu denken. Der Mensch bittet Gott damit auch um geistige Nahrung und Lernen. Der Mensch ist nicht nur auf Erden, um seinen Körper zu füllen. Spätestens im Sterbeprozess wird und ist das Geistige schon übermächtig.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern heißt es im kirchlichen Vaterunser, womit der Zusammenhang zwischen den beiden genannten Vorgängen angesprochen wird, der auch für Freie Christen selbstverständlich ist. Diese beten in ihrem gemeinsamen Gebet: ... und vergibst uns unsere Schuld. Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. In Bezug auf Gott sind die Worte hier verbindlich und klar. Denn Er vergibt. Doch ist eine Schuld damit in jedem Fall vergeben? Wie hängen die Vergebung Gottes und die Vergebung der Menschen untereinander zusammen?
Zwar könnte uns Gott eine Schuld sofort vergeben. Doch Er ist gerecht und liebt alle Seine Kinder in gleichem Maße. Deshalb kann er auch nicht ignorieren, wenn ein Mensch dem anderen noch nicht vergeben kann, und Er setzt sich nicht darüber hinweg. Und deshalb kommt es darauf an, dass uns der Nächste vergibt, an dem wir schuldig geworden sind. Erst nach dessen Vergebung können wir frei von dieser Schuld werden. Von daher ist auch dem Betenden geboten, seinen »Schuldigern« zu vergeben.
Die kirchlichen Ausleger leugnen jedoch diesen Zusammenhang. Und sie verdunkeln den Sinn des Gebets, indem sie lehren: »Der Priester und Pfarrer vergibt dir im Namen Gottes, und was dein ehemaliges ´Opfer` dazu sagt, ist nicht so wichtig wie das, was der Priester sagt.« Doch kein Pfarrer oder Priester kann Schuld vergeben - weder im Namen Gottes noch auf eine andere Art. Um das zu verstehen, hilft auch der gesunde Menschenverstand. So bitten Kirchenführer manchmal »Gott« oder »Christus« um Vergebung für die kirchlichen Verbrechen der Vergangenheit, und andere Kirchenführer sprechen diesen oft selbstgefällig die Vergebung zu. Doch die Opfer bittet man nicht oder nur selten um Vergebung. Sie lässt man meist links liegen. Anschließend glaubt man jedoch, die Morde oder die Kriege, die man angezettelt hatte, wären vergeben. Doch wie wäre das, wenn die Verantwortlichen der Kirche auf diese Weise »ruck-zuck« den Himmel betreten können, während die von ihnen Gefolterten und Ermordeten nach kirchlicher Lehre auch noch ewig in einer Hölle leiden müssten, weil sie sich von der kirchlichen Lehre aus verständlichen Gründen abgewendet hatten? Nichts von alledem hat Jesus gelehrt.

Schuld ist eine Illusion. Sie entsteht aus der Unkenntnis des Guten im Schlechten.

Du führst uns in der Versuchung – mit diesen Worten wenden sich Freie Christen vertrauensvoll an Den, der uns aus Unglück und Verstrickungen herausführen möchte. Der »Versucher« sind die gegen Gott gerichteten Kräfte. Sie schleichen sich zunächst über Empfindungen und Gedanken bei uns ein. Sie locken z. B. damit, die materielle Welt und ihre Annehmlichkeiten und Laster als das eigentliche Leben anzusehen. Oder sie locken mit äußeren Vorteilen, die man durch das Übertreten von Gottes Geboten erlangen könnte. Der wachsame Zeitgenosse jedoch bemerkt die zahllosen Versuchungen und wird von Gott »in der Versuchung« geführt, wenn er dies möchte, so dass der Versucher schließlich zurückweicht, wie er auch bei Jesus von Nazareth zurückweichen musste (Matthäus 4, 1-11). Der Christ in den kirchlichen Konfessionen hingegen appelliert an seinen Gott – oftmals mit einem unsicheren Gefühl, dass er ihn bitte nicht in »Versuchung« führen soll. Und bei einem Abfall von seinem Glauben muss er sogar befürchten, von diesem Gott in alle Ewigkeit verdammt zu werden. Der Nachfolger von Jesus jedoch glaubt und weiß, dass Gott sich im Diesseits und im Jenseits finden lässt und dass Er so lange auf den Menschen wartet, bis dieser zu Ihm umkehrt. Es gibt also keine ewige Verdammnis.

Es gibt keine gegen Gott gerichteten Kräfte. Alles dient unserer Entwicklung und somit Gott. Da gibt es kein Fehl und kein Tadel. 

Denn unser ist das Reich heißt es zum Schluss noch einmal bekräftigend, denn das Reich Gottes ist in uns, wie es Jesus wörtlich lehrte (z. B. Lukas 17, 21, in kirchlichen Bibeln manchmal fälschlicherweise mit »unter uns« übersetzt) und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Denn wir sind in unserem Inneren unsterbliche Wesen. Und wir sind auch die Erben dieses Reiches, wenn wir eines Tages dorthin zurückgefunden haben, von wo wir einst ausgegangen waren, als wir dieses Reich verlassen hatten.
Sehnsuchtsvoll schauen wir oft zu den Sternen, denn auch mit ihnen sind wir verbunden. Und Gott, die All-Kraft, spricht zu uns auch durch die Sterne des Alls - so wie durch alle Lebensformen auf dieser Erde.

Ja, wir sind unsterbliche Wesen geborgen in Gott unserem Vater. Umso mehr wir uns dem stellen, umso mehr bekommt Gott nicht nur die Chance in uns zu sein, sondern auch durch uns. Gott möchte in uns UND durch uns sein.

Danke und Amen, geliebte Mel, danke und Amen Allen, die dieses Werk lesen und das Werk zum Wirken bringen.

AMEN UND HALLELUJAH !!!


Amen und Hallelujah Bruder Jesus, wir lieben dich.


Vater unser, der Du immer bei uns bist
Wir heiligen Deinen Namen durch unser Tun
Dein Reich ist unser Reich
wenn unser Wille eins ist
Wie im Himmel, so auf Erden
Unsere tägliche Nahrung gibst Du uns 
Und hilfst uns, dich und uns sogar
im Lichte von Schuld recht zu erkennen
Du führst uns in unserer Entwicklung
Und erlöst uns vom Schwarz-Weiß dieser Welt
 So ist dein Reich unser Reich
und deine Kraft die unsere
in Herrlichkeit und alle Ewigkeit


AMEN

Dienstag, 15. April 2014


Ich kam an einen Punkt, wo ich der spirituellen Verblendung in mir und um mich überdrüssig war. Ich kam immer mehr zu Jesus und mochte dann im April 2013 einfach nur noch mein Leben vor ihn bringen. Mein ganz persönliches "Befreiungsgebet" lautete dann in etwa so:

Herr Jesus Christus,
ich bitte dich um Vergebung meiner Sünden vor Gott. Und was mir beinahe noch wichtiger ist: Ich bitte für diejenigen, denen ich in meiner Sündhaftigkeit geschadet habe. Möge Ihnen für jedes durch mich ergangene Unrecht mindestens 3x Gutes widerfahren. Darum bitte ich aus tiefstem Herzen.

Und dann, Herr Jesus Christus: Ich habe große Angst vor Irrlicht, spiritueller Verblendung. Mir ist bewusst, das auch Irrlicht letztlich zum wahrhaftigen Licht, zu unserem Gott Vater, führt. Aber ich bitte dich: Hilf mir, mich auf meinem Weg zum Wahrhaftigen so wenig wie möglich im Irrlicht zu verlieren. Hilf mir du, mich von meinen spirituellen Verblendungen zu befreien. So oft es nötig ist. Und was mir beinahe noch wichtiger ist: Ich bitte für diejenigen, die ich in Verblendung geführt habe. Mögen sie für jede durch mich übernommene Verblendung mindestens 3x Erkenntnis erfahren. Darum bitte ich aus tiefstem Herzen.


Herr Jesus: Dir möchte ich mein Leben geben. Leite und führe mich du, in Gottes Namen. Mein Wirken will ich in Gottes Dienst stellen. Jesus hilf, das es gelingt. Es gibt nichts, das mir wichtiger und vorrangiger erscheint als das: Ich möchte mein Leben mit und für Gott leben, mit dir als schönstem Begleiter in seinem Sinne. Und wahrlich Jesus Christus: Für alles, das du an mir tust soll es 3x schöner und heller zu dir zurück strahlen. Darum bitte ich aus tiefstem Herzen.


All´ deine Liebe mag ich zu dir zurück kommen sehen,

möge es gerade auch durch mich geschehen.

DANKE und AMEN.



Jetzt, knapp 1 Jahr später kann ich nur sagen: DANKE, das du mich angenommen hast, Bruder Jesus.

Ich habe dich nicht nur angenommen, ich habe dich auch vorher nie verlassen. Als du meintest wahrhaft gottlos zu leben, waren dein Gott Vater und ich dir am Nächsten. Du bist getauft. Seither ist unser Bund besiegelt. Vorher waren deine Pflegeeltern deine Verbindung zu Gott.

Das macht für mich so viel Sinn, das ich dir ein weiteres Mal nur danken kann. Dir und unserem Gott Vater. Mit Klängen in meine Seelenfarbe Türkis eingebettet möchte ich es euch danken und euch in jeden Segen dieser und jener Welt einbeziehen:





P.S.: Das Gebet darf gern nachgebetet werden von Jedem, der es möchte.  

Samstag, 12. April 2014

Die letzten Tage denke ich sehr viel darüber nach, ob und wie ich meinen Jungs die Urheberrechte, Nutzungsrechte zu meinem Geschriebenen vermachen könnte. Auch wenn ich nicht darauf spekuliere, so ist es träumerisch reizvoll, ihnen vielleicht auch eine minimale Polsterung schenken zu können. Der Gedanke ihnen etwas zu schenken, ist für mich generell schön.

Schau dir mal das Wort "vermachen" an, geliebte Mel. Du bist schon beim Schreiben darüber gestolpert. Ja, vielleicht gäbe es die Möglichkeit, die Rechte zu regeln. Und dann würdest du ihnen etwas vermachen. Nämlich die Möglichkeit, es selber zu schaffen. Du weißt doch ganz tief in deinem Herzen, dass es keinen wahren Grund zur Sorge um sie gibt. Und das du Ihnen mit deinem Vertrauen in sie viel mehr schenkst als Geld.

Jesus, das ist so tiefe Wahrheit. In meinem Herzen zählt genau das. Und dann ist da noch mein Kopf... der so viel denkt... das Eine hält er für möglich, das Andere nicht... er sinniert und spekuliert... er wägt ab, zieht Vergleiche... und so manches Mal träumt er einfach nur vor sich hin.

Ist es nicht wundervoll, was dein Kopf alles so für dich tut?

Für den Fall an den du gerade denkst, mit deinem für dich so fleißigen Kopf, ist er allerdings zweitrangig.

Schlussendlich wirst du mit dem Herzen von ihnen gesehen werden. Jeder Gedanke an dich, um dich, an sie selbst im Zusammenhang mit dir, wird letztlich seine Ruhe in ihren Herzen finden. 

Fürchte dich nicht, ich bin bei dir  (Klick mich)

Oh, dieses Lied ist eine so schöne Eingebung jetzt gerade. Ich danke dir so sehr. Und ich denke gerade, das es wie Gold ist. Nicht wie Geld nein, wie Gold. Ein Schatz. Ein wahrhafter Schatz. Jetzt fällt mir meine Schatzkiste ein, die du mir mal zeigtest. Warum sehe ich sie jetzt beinahe leer?

Ich wollte dir nur zeigen, dass du genau dieses Gold deinen Jungs geschenkt hast. Immer und immer wieder. Das du es Ihnen auch fortdauernd schenkst, wirst du bald wissen. Und das wird dich glücklich machen und sie auch.

Schöner hättest du es mir nicht sagen können.. Amen und Hallelujah.

Sonntag, 6. April 2014

Und nun habt ihr schon einiges gelesen... über meine Entwicklung... meine Kindheit.

Ja, ich sehnte nach einem liebenden Vater, ich war auf Erden der ungeliebte Stiefsohn. Bei meinem Vater im Himmel fühlte ich etwas ganz Anderes. Er war und ist der große Unsichtbare, wahrer und echter als alles, das bis jetzt existiert hat. Gegeben wurde es mir durch die hingebungsvollen Gebete meiner Mutter. Sie war und ist die eigentliche Königin des Gebets mit all´ seiner Gottesnähe. Sie hat mich durch alles hindurch getragen und mich das Beten gelehrt. Wenn es in der Bibel zu euch spricht: "Ihr kommt nur durch den Sohn zum Vater", so kann ich nur sagen: "Ich kam nur durch meine Mutter zu meinem Gott Vater. Das Geschenk Gottes und des heiligen Geistes an uns ist Ihres. Nicht Meines." 


Ich sehe sie gerade auf Knien, betend...

Sie dankt so gern im Gebet.

Gerade erfasst mich dieses Gefühl der Dankbarkeit.

Dann bete die Worte der Dankbarkeit mit uns... jederzeit und immer wieder freuen wir uns, genau das mit dir zu tun!

Bitte führe mich jetzt, ein passendes Gebet für diesen Moment zu finden.

... Ich habe auf den ersten Googleseiten kein Dankesgebet an Mutter Maria gefunden. Sie wird wohl mehr gebeten als bedankt..

Höre gut hin und schreibe...


Geheiligte Mutter Maria,

geheiligt durch deine eigene Existenz, geheiligt durch die Existenz Gottes.
Geheiligt in einem und für ein Leben, das du nie für dich beansprucht hast.

Gegeben hast du es für Gott.
Für deine Familie.
Für alle Bedürftigen.

Und in der Tat,  so tust du es noch heute.

All´ deine Liebe möchten wir zu dir zurück kommen sehen,
möge es genau durch uns geschehen,
wir danken dir so sehr.

Für uns bist du die Mutter der Mütter, für Gott die Tochter der Töchter.

AVE MARIA,  AMEN

Montag, 24. März 2014

Wir sind zu 80% - 90% inspiriert. Ja, wir leben beinahe dauerhaft und ununterbrochen im Zustand der Inspiration. 

Und ja, das betrifft auch uns geistige Wesen in den besseren Dimensionen. 


Die Inspiration (gedankliche Eingebung) ist für uns ebenso real wie für euch. Erinnert ihr euch an die großen Künstler aller Epochen, die sich nicht scheuten zu sagen, dass "es" durch sie malte, komponierte, schrieb? Ja, in der Kunst und Philosophie haben wir durch Zeit und Raum viele Beispiele der Inspiration.


Die Inspiration steigt eine Treppe hinab. Von welcher Stufe du sie erfährst, ist eine Frage deines Seins. Bist du gläubig, empfängst du heilige Inspiration. Bist du kreativ, empfängst du kreative Inspiration. Bist du kriminell, empfängst du kriminelle Inspiration. Das ist es, was ihr mit "Jedem das SEINE" umschreibt. Ja, jeder bekommt das SEINE. Direkt in sein / ihr SEIN. Die höchste Ebene, Gott, inspiriert in Kette, die Treppe hinab, immer.


Ein Beispiel: Gott inspiriert mich, Jesus Christus. Ich inspiriere einen Engel der Vergebung. Der Engel der Vergebung inspiriert einen Täter, der noch zur Rückschau in der entsprechenden geistigen Dimension verweilt. Um sich von dort weiterentwickeln zu können, inspiriert der Täter Opfer zur Vergebung. Manches Mal inspirieren Täter Täter, Opfer Opfer, Engel Engel... bis hin zu ganz konkret Architekten Architekten, Elektriker Elektriker, usw... und das durch die Dimensionen.


Was meint ihr, woher so manches Mal die "zündende Idee" kam, oder generell die Idee? IMMER bewusst oder unbewusst inspiriert auf die ein oder andere Art aus der geistigen Welt. 


Die gesamte Entwicklung auf Erden liegt auf diese Weise in Gottes Hand!


Und du entwickelst mit. "Gleich und Gleich gesellt sich gern" gilt durchaus auch zwischen den Dimensionen und du wirst nur inspiriert, von was dir gleicht. Also wähle weise.


Dein Bruder im GEISTE und im SEIN,   Jesus Christus


Dienstag, 18. März 2014

Dann wollen wir mal über diesen einen bestimmten Engel reden... Ich nahm ihn vor ca. 4 Wochen, noch zuhause, am Fußende meines Bettes wahr. Seit dem immer mal wieder...Recht groß und ein Kreuz in den Händen. Ich nahm ihn war, als hätte er etwas mit meinem Übergang zu tun. Ich war oder bin mir da aber nicht sicher... Kannst du mir mehr sagen?

Aber gern, meine geliebte Schwester. Es war und ist dein Engel der Gnade. Du weißt bereits, dass für dich kein großes Leiden vorgesehen ist und er hilft, das zu erfüllen. Segnungen über Segnungen kommen durch ihn zu dir. Segnungen der erreichten Schmerzfreiheit und zuletzt des friedvollen Übergangs. Er orchestriert hinter den Kulissen so Einiges für dich. Unter Anderem hat er dich wissen und spüren lassen, dass du im Hospiz deiner Wahl zur rechten Zeit am rechten Ort bist und sein wirst. Einige der Seelen, die dort für "dich zuständig" sind, hast du ja bereits erkannt...

Oh ja, und wie. Wenn ich dieses Seelengeleit im Irdischen wie im Geistigen nicht spüren würde, wäre ich wahrscheinlich schon verzweifelt.

Dazu bestand, besteht und wird kein Grund bestehen. Zu weiten Teilen weißt du das. Es war eine gute Idee von dir, alles was dich an Kräften verlässt mir zur Aufbewahrung zufließen zu lassen zur Verwahrung, bis wir uns sehen. Ich werde es nicht nur verwahren, sondern auch veredeln. Du wirst dich wundern, was du zurück bekommst...

Jetzt bekomme ich wieder dieses Bild der geöffneten Schatzkiste mit strahlendem Gold darin...

Ja, das sind die Schätze, die du gesammelt hast. Hier erstrahlen Sie schon im hellsten Schein. Wir tun das Unsere dazu. 

Zurück zu deinem Engel: Du hast so viele Engel in Menschenform um dich. So viele Menschen beten für einen sanften und friedvollen Übergang für dich. Sag ihnen, dass dieses Gebet bereits erfüllt ist für dich.


Nichts lieber als das. Möge ihnen das ihre Sorgen nehmen, so wie es mir die Sorgen nimmt.

Danke und Amen, Bruder Jesus. Für Alles bis jetzt und alles Kommende. Und danke an alle Seelen, die ihr für mich betet. Ich liebe euch und tue bewusst oder unbewusst dasselbe für euch. In der Liebe unseres Vaters, DANKE.

Samstag, 15. März 2014

"Nach deinem Glauben soll dir geschehen."

Wenn ich das doch nur endlich verstehen würde! Du sagst es mir und wenn es so wäre, wäre die Erde eine Scheibe. Das glaubten seinerzeit alle Menschen und sie war es nicht... So viele Menschen glaubten an ihre Heilung und starben ungeachtet dessen... Ja, gut.. bei mir kann es mit der Heilung so nicht  funktionieren, da ich das eben so nicht glaube... die Welt mit all´ ihren Geschehnissen umzaubern zu können, nur indem man etwas Bestimmtes glaubt... Ich habe z.B. niemals geglaubt, Lungenkrebs zu bekommen.. ich habe NIE an Krebs für mich gedacht oder geglaubt... es war überhaupt nicht in meinen Gedanken!

Meine liebe Mel. Deinen Glauben helfe ich dir zu prägen, indem ich dir die Unwahrheit des physischen Todes influenziere. Für dich ist es nicht wichtig, mit aller Macht an deine körperliche Heilung zu glauben. Für dich ist es zu dieser Zeit wichtig, an deine Fortexistenz im Sinne Gottes mit meiner Hilfe zu glauben. Nennen wir es mal "den rechten Glauben". 

Wie soll ein Glaube Recht oder Unrecht sein?

Indem er hilfreich ist oder nicht. Hilfreich ist, was dir Frieden bringt. Nichts anderes ist Gott. Gott ist Frieden. Der "rechte" Glaube an Gott bringt Frieden. Auch und gerade im Angesichts des Dimensionswechsels. Im "unrechten" Glauben, dem Glauben an Co-Existenzen im übelsten Sinne z.B., oder den haltlosesten Hoffnungen aus Wunder- gläubigkeit ist selten Frieden entstanden. Legenden heilen nicht. Der Glaube daran auch nicht. 

Das Wort Legende habe ich nun gegoogelt, um dich in diesem Punkt klarer zu verstehen.

Legende

Und was sagt es dir?

Das es mir leid tut, dass Menschen durch Legenden in eine Art Irrglauben geführt werden. Licht, aber Irrlicht denke ich dazu immer.

Und so geht es auch mir. Wir schreiben diesen Blog nicht umsonst. Der Teil, den ich durch dich ganz wunderbar transportieren kann, ist genau dieser. 

Montag, 10. März 2014

In Allem, das du Krebs nennst, liegt der höchste Segen für dich und andere.

Ja, geliebter Jesus... eine bestimmte Person sagte mir das bereits...

Diese Person hat es dir tatsächlich durch mich gesagt. Du warst und bist jetzt endgültig bereit, es so zu sehen. Du hast es verinnerlicht, wir haben das Mahl zu dritt zu uns genommen. Ja, es ist auch dein Mahl, geliebte Mel. Wenn du nach vorn und nach hinten schaust, was siehst du?

Wenn du mich so fragst... das Erste, an das ich jetzt denke: Gott.

Und über dir und unter dir ?

Auch Gott!

Und genau so ist es. Für dich und alle die das hier lesen ebenfalls und ebenso. E per tutto il mondo... ricorda te lo bene, fratellino mio <3 Und ja, wir werden dich erhalten nach deinem Wunsch, solang du hier deine selbstgewählte Aufgabe erfüllst. Wir danken dir so sehr, dass du diese Aufgabe angenommen hast. Und siehst du, wie viele Seelen dir folgen?

Weniger, als ich annehmen kann und mehr, als ich denke...

So ist es. Und es sind mehr als du denkst. Deine Bescheidenheit ist hier fehl am Platz. Wir tun ein gemeinsames Werk, vergiss das nie. 

Wie könnte ich das vergessen, wo ich dich doch so neben mir spüre!

Es sind die unbewussten Momente, in denen du es vergisst. Die Momente, die du dir selber nicht wünscht.


Nun wollte ich den Blog für heute schließen... morgen oder beim nächsten Impuls weiter schreiben. Kaum habe ich geschlossen, fällt mir folgendes Lied, bzw. eine Passage daraus ein... ich musste diese Text-Passage googeln, wusste nicht mal, wie das Lied hieß oder wer es singt... von der Stimme her hätte ich Adele erwartet... und dann finde ich auf Anhieb das hier:


Emeli Sandé: Read all about it

Jetzt liege ich hier und mir laufen die Tränen... Jesus Christus, wie funktioniert das? Wie kannst du mir so klare Botschaften senden?

Weil deine Seele es so wünscht.

Andere wünschen es auch und haben es nicht so...

Wo es ein Verstandeswunsch ist, wird es nicht erfüllt. Es muss ein Seelenwunsch sein und in die Entwicklung des Menschenkindes passen. Auch wer viel darum betet, kann es bekommen. Dann wird es zum Seelenwunsch. 

Und jetzt ca. 2 Stunden später bin ich eigentlich schon etwas wie geschockt. Mir ist eingefallen, dass du mir "read all about it" schon seit mehreren Tagen eingeflüstert hast... und ich dachte, ich soll alles darüber lesen... mir Antworten auf meine inneren Fragen im Netz ergoogeln... Du hast mich schon so oft durch´s Netz geführt... Mich wissen und spüren lassen, welche Information für mich bestimmt ist...

Es waren deine Engel, die dir das (ein-)gegeben haben. Lasse dir diese innere Frage dadurch auch beantwortet sein. So viele Menschen bitten um Engel für dich. Und sie sind da. Das nächste Mal sprechen wir über einen ganz Bestimmten. Ja, der an den du jetzt denkst. 

Wie kann ich nur genug danken. Vorne weg Allen die für mich bitten. Ich könnte die Masse im Moment wirklich noch nicht annehmen... Wohin führt dass nur alles noch... Wohin auch immer, ich bin mit ganzer Seele dabei. Das war und ist meine Absprache mit Gott.

Deine Seelenabsprache mit Gott, unserem Vater. So ist es, geliebte Mel.

Sonntag, 9. März 2014

Immer wieder bittest du mich, zu den Menschen zu bringen, wie du wirklich warst, bist. So gebe ich mir dir nun ganz hin und schreibe nieder, was ich von dir empfange...

Oh, ich danke dir so sehr. Mir ist das so wichtig. Mit diesem überzogenen Bild von mir aufzuräumen. 

Punkt eins: Ich bin kein Wundertäter, war nie einer und werde nie einer sein. Was immer geschah, geschieht und geschehen wird, geschieht durch eure Seelen im Verbund mit Gott. Ich bin die helfende Hand, der begleitende Fuß, das mitfühlende Herz. Wenn ihr wüsstet, wie viel ich euch nachfühlen kann. Ich war im Erdenleben und kenne jeden Schmerz. Den erfühlten und den erdachten. Ich bin wahrlich durch viele Schmerzen zu dem geworden, was ich dann verkörperte. 


Punkt zwei: Die Bibel ist eine Mysterienschule. Es gelingt nicht jedem, sie affektfrei zu lesen. Gewisse Affekte in ihr sind einfach menschenorientiert. Sie dienten und dienen heute noch dazu, Menschen in gewisse Richtungen zu affektieren. Es ist nicht unbedingt Gottes Wort und Gedankengut, das ihr in der Bibel findet. Lest mal verschiedene Propheten an verschiedenen Stellen der Bibel. Da wird euch sehr schnell deutlich, das die Botschaft oft eine Andere ist. Vielleicht könnt ihr allein daran schon erkennen, das es legitim und sogar hilfreich ist, "Beides" in der Welt zu haben. Und das ist sehr Wohl Gottes Wille. Ohne hell kein dunkel und ohne dunkel kein hell. Das ist Gottes Wort. Und er drückt es in einer Bibel, die von Jedem anders verstanden kann und wird, aus.


Ich selber bin durch das dunkle Tal gewandert. Meine Kindheit und meine Jugend waren wahrhaft schwierig für mich und die, die mir begegneten. Wer verstand mich schon, ich war so anders als alles, dass sie kannten und wollten. Nein, sie wollten mich nicht. Meine Wandlung hin zu Gott und das unendliche Stehen zu Gott meinem Vater hat Ihnen endgültig Angst gemacht. Da musste ich sterben.


Ich war, ich bin und ich werde sein. Das was ich war, das was ich bin und das was ich sein werde. Mensch wie du, menschliche Seele wie du, göttliche Seele wie du.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Keine Angstgefühle mehr, ich fühle mich erfüllt vom heiligen Geist. Was für mich wohl am ehesten Gottvertrauen bedeutet. Im Nachhinein betrachtet war es mir ein willkommener Impuls zur Auseinandersetzung mit den Inhalten der Angst.

Gott, du gibst mir so sehr was ich brauche... sei es für mein körperliches, mein geistiges oder mein Seelenwohl. Für alles hast du mir etwas zu geben. Ich kann dir nicht genug danken. Was für ein Geschenk allein das Gefühl der Dankbarkeit ist. Und wie viele Menschen um mich herum du wirklich so gut gemacht hast... durch ihre Erfahrungen... Menschen, die sich aufgrund ihrer Erfahrungen ganz bewusst entschieden haben zu sein, wie sie sind und zu tun, was sie tun. Und das in deinem Sinne. In deinem Sinne für mich. Das ich mich darin eingebettet fühlen darf... Gott, ich danke dir aus tiefstem Herzen.

Und jetzt zum unangenehmen Teil... Jesus, mit deiner Hilfe, bitte...

Es gibt nichts Unangenehmes, fahre fort.

Nun gut... Du bittest mich, die Erfahrung meiner letzten Reinigungsmeditation originalgetreu zu beschreiben, so will ich es tun:

Du bedeutetest mir, so ruhig es nur geht zu liegen. Auch gedanklich. Körperlich und gedanklich nicht bewegen, Ruhigstellung, so gut ich das hinbekomme. Es kamen die ersten Bilder, die ich mit deiner Hilfe als Testbilder identifizieren konnte.... Wir waren noch nicht, wo du mich hinführen wolltest... ich denke, die Testbilder waren Teil deiner Reinigung... Ein Bewusstmachen des Abgleitens in eine nicht hilfreiche Bilderwelt für diese Meditation... Du sagtest:

Nicht erschrecken, was jetzt kommt, kann weh tun. 

Ich sah, wie mir eine Hülle entfernt wurde und wartete aufgrund deiner Warnung auf einen physischen Schmerz beim Entfernen. Aber da war kein physischer Schmerz. Und dann begann die eigentliche Schau...

"Wir wollen dir das Leichentuch entreißen! Es wird Zeit, das du gesund wirst!"

Es war wie ein Schwarm von Frauen auf einem Platz in früherer Zeit. Wenige Männer waren auch darunter. Und es war wie ein wildes Durcheinanderschnattern. Die ganze Schar auf dem Platz war aufgebracht, hektisch und fordernd. Sie riefen immer wieder durcheinander: "Wir wollen dein Leichentuch, wir wollen dein Leichentuch! Wir werden es dir entreißen!" Ich suchte dich mit Blicken und du sagtest mir:

Schau dir diese Schar dummer Gänse an. Ihre Dummheit lässt sie wild durcheinanderschnattern. Sie sind dumm, denn sie wissen nicht in welchem Hof sie ihr Futter picken sollen, wenn dieser Hof geschlossen bleibt.

Uff, diese Wortwahl hat mich erschrocken. Im nächsten Bild sah ich dann mein Leichentuch auf mir liegen. Ein weißes Leinentuch, in das sich ein transparentes Türkis einzufügen begann. Das Türkis begann sich auszubreiten, den Hof und somit die Anwesenden im Hof zu erfassen. Dann war das Tuch gar nicht mehr zu sehen... alles und auch ich waren in diesem transparenten Türkis. Mir wurde schon vor langem bewusst gemacht, dass dieses Türkis meine Seelenfarbe ist. Für mich bedeutete es also, das sich meine Seele im Hof verbreitete...

Jetzt werden sie wissen, das du nicht tot bist. Diejenigen unter ihnen, die das erfassen können mit ihren Sinnen. Alle anderen werden es wissen, wenn sie dir nachfolgen.

"Dumme Gänse" tat weh. Da kam deine Warnung nicht von ungefähr. Und es hat mich ein wenig erschrocken, aus deinem Munde.

Manche Dinge müssen benannt werden, um sie zu entkräften.

Hilf uns, das zu verstehen...

Möge sich jeder sein eigenes Bild machen und seine eigene Lehre ziehen. So wie die dummen Gänse unter wildem Schnattern jetzt ihre Lehren ziehen. Wir alle sind dumm, um Lehren zu ziehen.

So schlicht und simpel diese Aussage wohl einfach wahr ist... mit dem Wort "dumm" tue ich mich schwer und es ist mir nach wie vor unangenehm, dich in diesem Fall so wörtlich zu zitieren.

Sorge dich nicht um meine Worte. Sie bewirken Rechtes.

In diesem Vertrauen und nur in diesem Vertrauen komme ich deinem Wunsch nach, es genau so nieder zu schreiben.

Dafür danke ich dir sehr. 

Ganz besonders für meine Familie:
http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-tag/tv-onlinesendung/onlinesendung/vidary/Video/watch/vertrauen-heisst-nicht-verstehen-1/

http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-tag/tv-onlinesendung/onlinesendung/vidary/Video/watch/vertrauen-heisst-nicht-verstehen-2/

Das Futter im Hofe Gottes geht nie aus.

Sonntag, 23. Februar 2014

Der zweite Tag im Hospiz. Ein wunderbares Haus, in dem ich mich bereits bei der Besichtigung sofort wohlgefühlt hatte und intuitiv wusste: "Genau hier."

Und gestern ging es mir schon gar nicht gut. Fühlt es sich so an, zu sterben? Das erste Mal seit sehr langer Zeit stellten sich Angstgefühle vor dem Sterben ein. Sie sind ganz sicher eng an körperliche Symptomatik wie Enge in der Brust, Luftnot, Herzklopfen, Herzschmerzen gekoppelt... Ob man sie überhaupt solcher physischer Vorgänge entkoppeln kann?

Jesus, du warst da... du legtest mir deine eine Hand auf die Stirn und die andere schobst du unter meine Medulla Oblongata. Du sagtest, ich solle mich öffnen, um den heiligen Geist zu empfangen. Für einen kurzen Moment sah ich ein weißes Licht (was ich wohl so erwartete), es war aber dann schnell rosa... ein lichtes, schönes rosa mit Sprenkeln wie Kristallen... unerwartet und wunderschön. Ich öffnete mich so weit ich konnte und war sehr gespannt, was da nun geschah, bzw. sich ändern würde.

Fortan, wenn die körperliche Symptomatik sich nach dem Entzug letzter Kraft anfühlte, kam mir folgender Satz in den Sinn:

"Was immer ich jetzt von mir gebe, was immer da aus mir fließt, ich gebe es direkt an dich, Jesus."

Und ich werde es für dich verwalten. Bis du hier bist und wir es gemeinsam tun. In unseren Händen soll und wird es liegen. Alles, das dir wichtig ist. Ich liebe dich.

So erlebte ich die kommenden Episoden des gefühlten Kräfteverlustes dieses Tages mit einem Lächeln auf den Lippen...

Danke Jesus, was könnte ich mehr tun, als dir danke zu sagen. Danke und ja, ich liebe dich auch. Ich liebe dich und auch deine Mutter Maria und unseren Gott Vater. Und ich danke, danke, danke auch Ihnen.

AMEN und HALLELUJAH!

Montag, 17. Februar 2014

Heilung oder Einzug in Gottes Haus... So lese ich es in meinem Eintrag vom 29.12.13.

Habe ich denn vergessen, dass der Titel meiner eigenen Webseite lange Zeit den Titel trug: " Heilung hat viele Gesichter"?

Bereits kurz nach meiner Diagnose war mir nur allzu bewusst, dass physisches Sterben die höchste Form der Heilung eines irdischen Lebens sein kann, wenn nicht sogar tatsächlich ist. Unser Sterben als der krönende Abschluss unserer Lebens, das mit unserer Ankunft zur Geburt gefeiert wurde. Warum nur wird in unseren Breitengraden vergessen, die Vollendung unserer Leben mit derselben Freude und Dankbarkeit zu feiern, wie die Ankunft in unser Leben?

Auch das wäre ein wunderschönes, mögliches Gesicht der Heilung, oder nicht?

Zurück zum Eingangsthema.

Es gibt immer wieder Menschen, die mir schreiben: "Ich sehe dich total gesund! Du wirst wieder ganz gesund werden! Du wirst geheilt!"

Und ich möchte sie umarmen vor Freude und ihnen sagen: "Ja, ja und jaaaaaa! Ich sehe mich auch gesund! Ich bin tatsächlich geheilt und ich werde es noch! Jeden Tag immer noch und noch ein Stück mehr! Wenn meine Stunde gekommen ist, sterbe ich als der gesündeste und geheilteste Mensch unter Gottes Sonne!"

Aus meiner jetzigen Position kann ich es wirklich nur so sagen: Die Heilung, die mir in Gott widerfahren ist, hat mit körperlicher Gesundheit so gar nichts zu tun. Und ich denke, wir tun gut daran, diese zwei Begriffe tatsächlich ein wenig zu entkoppeln. Einem Schwerkranken Heilung zu wünschen, ist eine ganz wunderbare Sache... Vielleicht sollte sie sich in unseren Gedanken aber nicht unbedingt oder ausschließlich auf das körperliche Wohl oder die körperliche Gesundung beziehen. In einem gewissen Stadium der Erkrankung, anders gesagt an einem gewissen Punkt der seelischen Entwicklung, ist das Seelenheil für das Wohlergehen wichtiger, als eine unbedingte Gesundung des Körpers. Und da kann ich nur sagen, bin ich reich beschenkt. Beschenkt mit einer angemessenen Traurigkeit und beschenkt mit einer ebenso angemessenen Freude.

Ich habe lange Zeit gesucht... Viele Seminare und Workshops besucht... Schon lang vor meiner Diagnose, was meine Diagnose für mich eigentlich noch niederschmetternder machte. Ich war doch schon "so weit"! Mich New-Age-Gedanken voller Hoffnung hingegeben... Ja, ich habe mir einige Strohhalme gesucht, die für mich leichter brachen als ein vertrockneter Halm im Wind. Und genau darum ging es wohl. Zu erkennen, was es mit der ein oder anderen geistigen Gesetzmäßigkeit auf sich hat. Zumindest galt dieser Frage mein Interesse. Es kann und wird nie die eine letzte Antwort für mich geben... Die Gesetzmäßigkeit meiner Entwicklung macht das glücklicherweise unmöglich. (Wenn ich nur ausdrücken könnte, wie sehr ich mich auf die Ansichten und Einsichten der kommenden Form freue!) Ebenso wie es glücklicherweise niemals den einen Weg für Alle geben kann und wird.

Der individuelle Erfahrungsweg ist eines jedes Menschen Heiligtum.

Aber eines habe ich erfahren: Das, was wir heute Spiritualität nennen, ist eine Marketingmaschinerie. Alles, das sie der materiellen Welt anheimst, tut sie selbst. Und vielleicht noch etwas brutaler. Durch irrationale Versprechungen Hoffnungen zu schüren, die einen sehr schmerzenden Scherbenhaufen enttäuschter Hoffnungen hinterlassen, ist mir einfach ein Greuel.

Hoffnung gibt es allein bei Gott. Kein menschliches Verfahren kann euch vor einer enttäuschten Hoffnung bewahren. Die Schulmedizin hat ihre Grenzen, alternative Verfahren haben ihre Grenzen und die Versprechen in dem, was ihr heute Spiritualität nennt, sind leider grenzenlos. Die Spiritualität der neuen Marken ist  euch kaum eine Hilfe von Dauer. Sie hat mit wahrem Glauben nicht viel zu tun. Im Gegenteil, sie verhindert den wahren Glauben. Und für diese Erkenntnis ist sie gut. Auch ich bin mehr der Begleiter deines Zuges als der Kontrolleur in ihm, als dir hier und dort glaubhaft gemacht werden möchte.

Irrlichter sind die Leuchten am Wege eines dunklen Weges. Mögen sie euch zur Orientierung dienen.

Jesus, ich habe das mit dem Glauben und der einzigen Hoffnung bei Gott lange nicht verstanden. Bis mir das Zitat von Vaclav Havel begegnete:

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.


Ist dieses Zitat so eine Orientierungshilfe?


Ja, unbedingt. Es wurde von Vaclav Havel in einem Moment der Inspiration geschrieben und hat absolute Gültigkeit. Gott ist der Sinn und der Sinn ist Gott.


In eurem Glauben ist es oft so, dass Gott den Dingen Sinn verleiht. Das ist, wie es sich für euch darstellt. Wahrhaftig ist Gott der Sinn und der Sinn Gott.

Amen und Hallelujah.
Mein lieber Jesus... vor ca. einem Jahr übergab ich dir in einem Befreiungsgebet, ganz unter uns, mein Leben. Nur du und ich... nur mein Wunsch, mein Leben mit all´ seinen Sünden und meiner Reue vor dich und somit vor Gott zu bringen. Nur die Bitte um Führung für den letzten Lebensabschnitt... nur das Bedürfnis, Gott in dieser Zeit noch bestmöglich zu dienen. Und das unter deinem Geleit.

Es ist mein am stärksten gefühltes Gebet, der letzte, große, gebliebene Wunsch meines Lebens und ich weiß, das ich ihn mit zu dir hinübernehme. Gemeinsam mit dir, Jesus, möchte ich dann meinen Gott Vater bitten mir zu zeigen, wie ich ihm am besten dienen kann. Direkt aus seinem Wirkreis heraus.

Aber nun zum Update: Vorgestern Nacht habt ihr mir eine schlaflose Nacht geschenkt. Und da ist mir doch tatsächlich Jesus 2.0 eingefallen. Oder Gott 1.0:

Dir, Jesus Christus, habe ich mein Leben, mein irdisches Sein zum Geleit übergeben... jetzt übergebe ich meinem Gott Vater meine Seele!

Es war so schön. Obwohl er sie immer schon gehalten und getragen hatte, wie er mir sagte, nahm er sie jetzt entgegen wie das kostbarste Geschenk, das ich ihm nur hätte machen können. Seine Freude über meine Darbringung, mein gezeigtes Vertrauen in ihn... er war anscheinend noch glücklicher als ich.

Singen, beten und lachen... Das waren die drei Worte, die mir in diesem Moment in den Sinn kamen... singen, beten und lachen...Vielleicht ist das schon alles, das so eine Seele zu ihrer Freude und zur Freude Gottes tun muss... singen, beten und lachen...

Ja, singen, beten und lachen. Vor Gott, für Gott und mit Gott. Ich schließe für einen Moment meine Augen und tue es. Jetzt.
"Die Männer von denen wir hier sprechen, scheren sich nicht um Frauen, die ihre Kinder am Strand verlieren. Geschweige denn heiraten sie eine Dame solchen Schlages."

So stand es da, schwarz auf weiß, in diesem "Ich-angle-mir-den-perfekten-Mann-Büchlein", das meine Busenfreundin mir mit Mitte 20 schenkte, damit wir derart informiert bis spätestens 30 alle beide "gut" verheiratet wären.

Durch Mark und Bein fuhr mir dieser Satz. Denn eben eine Dame diesen Schlages war ich.

Ich verlor mein Kind in der hochbelebten Einkaufsmeile... Mein Kind verließ mit einem Jahr Lebensalter unsere Wohnung, als ich mittags vor dem Fernseher einschlief... Wenn alle Kinder schon vom Hort abgeholt waren, wartete mein Sohn auf seine Mutti, die mal wieder die Zeit vergessen hatte... usw. usf. Kurzum: Es hatte definitiv einen Grund, das ich mich mit 35 - statt gut verheiratet - in Psychotherapie befand. Ich war am Boden zerstört, Selbstwertgefühl war nur ein Begriff im Duden. Wie zur Hölle war es möglich, das ich meinem Kind Dinge dieser Art antat? Ich hatte 4 Jahre auf meinen Sohn gewartet. Als ich endlich schwanger war, gab es kein Buch, das ich nicht verschlungen hätte, um für alles nun Kommende vorbereitet und vorgebildet zu sein. Psychologisch wie praktisch. Von der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Einschulung. Wenn mir der Lesestoff bezüglich Schwangerschaft, Geburt und Synapsen ausging, las ich mit einem wenige Wochen alten Fötus im Bauch wie sich die Pubertät handeln lässt, ohne die Beziehung zum eigenen Kind zu gefährden. Wenn es etwas in meinem Leben geben würde, das ich gut machen würde, dann das Mutter werden und sein. Das war mein heiliges Versprechen an mich selbst und an mein Ungeborenes. Nein, mehr als das. Es war auch eine tiefe Überzeugung in mir. Der Wunsch, meinem Kind ein wirklich warmes und liebevolles Nest mit allen Möglichkeiten einer seelisch und geistig glücklichen Entwicklung zu schenken, war in mir so stark - ich war so motiviert und engagiert, da konnte nichts schief gehen.

Jesus... heute, wo ich dich mir so nahe fühle, frage ich dich: Wie konnte es da doch an mir wichtigen Punkten schief gehen?

Es gibt nur Liebesdienste unter den Menschen und deiner war wahrlich groß.

Jesus, bitte... Selbstbeweihräucherung kann die Antwort nicht sein... Ich suche Vergebung. Ich möchte es schaffen, mir das selbst zu vergeben und ich möchte es zur Vergebung vor dich und Gott bringen. Meinem Kind auf der Bettkante zu sagen, wie sehr ich es liebe und es am nächsten Tag vergessen aus dem Hort zu holen... Für mich ist da etwas sehr schief gelaufen!

So mancher schiefer Weg mündet direkt in die Zielgerade, liebe Mel. Und deine Liebe hat ihr Ziel erreicht.

Jesus, ich hätte meine Liebe doch lieber in Zuverlässigkeit gezeigt, als sie als Lippenbekenntnis abzugeben.

Woher kommen die Tränen, die du jetzt weinst? Sie kommen direkt aus deinem Herzen. Und dieses Herz ist dir nicht neu. Dein Sohn ist direkt aus ihm geboren. Du weißt das, er weiß das und wir wissen es auch. 

Und dieses Herz lässt mich meine Schuld fühlen.

Wie könnte ein reines Herz sich schuldig machen? Erinnerst du dich, eines der Dinge für die du dich schuldig fühlst, sehenden Auges getan zu haben? 

Davor hat Gott mich wohl bewahrt.

Für was also willst du dich nun schuldig fühlen? Für deine Unzulänglichkeit? An der du dich sogar jetzt, im Angesicht deines Todes, noch zu verbessern suchst? 

Das Gericht, das du gegen dich selber führst ist nicht deines und das Urteil, das du gegen dich führst, ist ebenfalls nicht deines. 

Danke, Jesus. Danke. Du rückst die Dinge an ihren Platz. Danke. Und wenn mir auch ein Schmerz erhalten bleibt... ein Schmerz, der offensichtlich nur meiner ist... so will ich ihn annehmen. Den Schmerz meiner Unzulänglichkeit. Den Schmerz, immer mal wieder nicht nach eigentlich vorhandenem Wissen und Gewissen, sondern im Vergessen und Affekt gehandelt zu haben.

Seit deiner ADHS-Diagnose weißt du, warum es so war. Da hast du deine Erklärungen bzgl. deiner Unzulänglichkeiten und somit auch den Weg zur Selbstvergebung gefunden. 

Erklärungen in der Diagnose ja, vereinfachte Selbstvergebung dadurch auch, ja. Ein dahinter Verstecken, alles Wegentschuldigen, darauf ausruhen... niemals. Wer hat keine Herausforderungen, Jesus... Wir alle müssen uns stellen.

Und genau das hast du immer getan. Nicht selten sogar über Gebühr. Du hast nicht mehr zu zahlen, in keinster Form. Keine Schuld, keine Schulden, keine Schuldgefühle. Du hast nur noch zu bekommen und du wirst bekommen.

Wenn sich nur ein Bruchstück deiner Verheißung für mich erfüllt, werde ich das glücklichste Wesen in Gottes Reich sein. Und wenn ich dann nur ein Bruchstück von meinem Glück meine Hinterbliebenen spüren lassen könnte, könnten sie es in Momenten ihrer Trauer mit mir teilen. Und sich vielleicht sogar mit mir freuen? Das ist mein Wunsch. Das jede geweinte Träne auch Glück und Freude enthält. Glück und Freude darüber, das ich zu dir Jesus und zu Gott gefunden habe und somit an keinem besseren Ort dieser Welt sein könnte. Glück darüber, das sich deine Verheißung für mich erfüllt und ich die Dinge, die mir hier wichtig waren, in deiner Gegenwart vervollkommnen darf. Zu meinem Besten und zu ihrem Besten.

Und wie wir das tun werden. Das Glück für dich und deine Hinterbliebenen wird unermesslich sein.

Mittwoch, 22. Januar 2014

So, und nun ist es soweit.

Ich spüre, das mein Platz nicht mehr hier ist. Der Krebs hat übernommen. Ich mag nur noch schlafen... mich zu dir träumen, Jesus... mein Platz im Hospiz ist vorgemerkt. Seit einiger Zeit bereits wechselt sich dieses Gefühl ab: Einerseits das pralle Leben zu spüren und im nächsten Moment zu meinen, mit einem Bein schon drüben zu sein. Momentan dominiert letzteres, meinem Körper fehlt jegliche Kraft.

Ich bringe ein weiteres Mal mein Leben vor dich, mein geliebter Bruder Jesus. Kann ich es sagen, das ich mich auf dich freue? Das ich mich darauf freue, den Weg zu dir und mit dir zu gehen?

Ich frage mich, wie meine Worte auf meine Jungs wirken... Das ich nun voller Freude bereit bin für mein kommendes Dasein... unserer wundervollen Verheißung folgend, Bruder Jesus...

Poste das Schriftstück, das du posten möchtest.

Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer
nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam
gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich
damit mein Name im Hause gesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne besondere Betonung, ohne die Spur des Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,

nur auf der anderen Seite des Weges.

Das ist die Antwort. Die Antwort auf alle deine Fragen. Ebenso die Antwort auf alle Fragen deiner Jungs. Ihr erhaltet euch eine lebendige Beziehung. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Gottes Güte ist unermesslich und sie wird all´ eure familiären Beziehungen durchdringen. Mehr als zu deinen Lebzeiten hier. Durch dein Sterben hier öffnet sich eine Art Bewusstsein für Gott und seine Güte, das vorher nicht vorhanden war. Bei niemandem von euch. 

Das ist Gottes Wunsch für jeden von euch und ich bin da,  für jeden von euch.


Danke, mein geliebter Bruder. DANKE.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Nun komme ich gerade aus der Kirche... Mein erster Gottesdienst seit Jahren.

Der Pastor sprach viel über Jesus, es war schön. Wahrhaft schön. Was Jesus für uns bedeutet und wie wir diese Bedeutung leben können und sollen. Um letztendlich unseren ganz eigenen Frieden zu finden. Wie unser eigener Frieden dann die Welt berühren und affektieren kann... Ja, das ist auch mein Credo und mein Streben in allem, das ich spirituell für mich tue. Was immer sich in mir entwickelt, das kann ich in die Welt bringen. Ist es nicht in mir, wie soll es in die Welt kommen? Indem ich für andere bete? Für den Weltfrieden? Ein Teil davon zu sein, erscheint mir das Glorreichste!

So. Und wie nun der Gottesdienst beendet ist, sitze ich dort mit dem Gesangbuch in der Hand und folge meiner inneren Stimme (Jesus), die mir sagt: "Blättere eine unbestimmte Seite auf..."

Ich tue es und finde folgenden Liedtext:

Tut mir auf die schöne Pforte

1) Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.
2) Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein.
3) Laß in Furcht mich vor dich treten,
heilige du Leib und Geist,
daß mein Singen und mein Beten
ein gefällig Opfer heißt.
Heilige du Mund und Ohr,
zieh das Herze ganz empor.
4) Mache mich zum guten Lande,
wenn dein Samkorn auf mich fällt.
Gib mir Licht in dem Verstande
und, was mir wird vorgestellt,
präge du im Herzen ein,
laß es mir zur Frucht gedeihn.
5) Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
6) Rede, Herr, so will ich hören,
und dein Wille werd erfüllt;
nichts laß meine Andacht stören,
wenn der Brunn des Lebens quillt;
speise mich mit Himmelsbrot,
tröste mich in aller Not.
Warum das? Ich werde doch momentan so im Glauben an Heilung gestärkt... Bekomme so viele Eingebungen, die mich in Richtung Heilung unterstützen sollen. Schon gestern stand Jesus in meinem Zimmer um mich abzuholen an meinen kommenden Ort... Er wollte mir dort etwas zeigen... Nein, ich war noch nicht bereit. Auch nicht, um etwas gezeigt zu bekommen. Erstmal muss ich klären, was es mit diesen doppeldeutigen Botschaften auf sich hat, die sich heute fortsetzten, mit diesem Liedtext. Heilung oder Einzug in Gottes Haus? Immer wieder erinnere ich mich auch an die ganz klare Aussage: "Wir erhalten dich, solange du es willst."
Nun. das folgende Gespräch mit Jesus brachte mir Aufschluss.
"Geliebte Schwester, jeder Schritt in Richtung Heilung ist erforderlich und gewollt. Im Körperlichen, um dir die Zeit zu ermöglichen, die deine Seele hier noch will und braucht. Im Geistigen, um dich gewisse Dinge nicht mitnehmen zu lassen. Umso mehr Fragen du dir hier beantwortest, umso unbelasteter gehst du. Dir deine Fragen zu beantworten, ist also wichtig für dich, um in dem für dich besten und gewollten Aggregatzustand in Gottes Haus eintreten zu können.  Dass du deine Antworten mit deinen Mitmenschen teilst, macht dich zur Priesterin Gottes.
Vergiss niemals Gottes Plan für dich und die enthaltene Liebe. Dieser Plan bezieht sich auch auf deine dir Angetrauten. Sie tun gut daran, dich zu beobachten und von dir zu lernen, denn das ist Teil ihres Plans. Alles fügt sich nach Gottes Willen, habt Vertrauen. Erzähle es an jeder geeigneten Stelle, das sich in Zeiten der vermeintlichen Not Gottes Plan entwickelt. Ja, Entwicklung ist das bessere Wort für Not. Wenn dich jemand fragt: Wie geht es dir? Antworte nicht: Ich befinde mich in Not. Antworte: Ich befinde mich in Entwicklung. Und dann überdenke, wie der Fragende zu deiner Entwicklung passt... Er hat sich mit Sicherheit nicht grundlos nach deinem Befinden erkundigt. Gottes Boten sind immer nur einen Schritt entfernt von dir... gehe diesen Schritt auf sie zu und Gottes Hilfe kann dich erreichen!"
Ich begann darum zu beten, das mein Wille physisch zu existieren lange Zeit ungebrochen sein möge. 
Mache dir um Zeit nicht die geringsten Gedanken. Gott und nur Gott kennt den besten Zeitpunkt für deinen Übergang, denn er kennt den Wunsch aller beteiligten Seelen."Der beste Moment" bedeutet also der beste Moment für die Entwicklung deiner Seele und der beste Moment für die Entwicklung der Seelen deiner Angehörigen. Du wirst sie mit unserer Hilfe "zu Lebzeiten" soweit vorbereitet haben, dass sie das schon jetzt oder später selber so sehen können. Alles wird kongenial zur Entwicklung eurer Seelen (Gottes Plan, erschienen im Gewand der Not) verlaufen und das Wissen darum wird euch alle frei machen. Durch den Lauf der Dinge wird jeder von euch auf den Weg geführt, der der Seine ist. Keiner von euch wird auf diesem Weg ohne die geistige Begleitung durch mich und viele weitere geistige Helfer sein. Zum geistigen Helfer deiner Angehörigen wirst du selber werden. Das war und ist dein Wunsch und von hier aus wissen es bereits alle, dass dieser Wunsch erfüllt ist. Lebe also bis dahin ohne Gedanken an die Konsequenzen deines physischen Endes und freue dich auf einen friedvollen Übergang in deinen Geistkörper, der dir ebenso ermöglicht zu sein wie du es dir wünscht, wie es dir in deinem physischen Körper möglich war, zu sein, was du als solcher warst.
Nun bitte ich dich noch, diese Wahrheit allgemeingültig zu machen. Ja, sie ist allgemeingültig. Der physische Tod ist nichts anderes als der Übergang in die nächste Stufe. Zur rechten Zeit, am rechten Ort, für Jeden von uns. Spätestens bei unserer Ankunft in den geistigen Bereichen erkennen wir jegliche Sinnhaftigkeit. Unseres Lebens, sowie unseres Sterbens. Die Sinnhaftigkeit unseres Lebens sowie unseres Sterbens für uns und ebenso für unsere Angehörigen offenbart sich uns. Niemand ist seinem Dimensionswechsel hilflos ausgeliefert. Wir bekommen im Dimensionswechsel, nicht anders als in der materiellen Dimension die wir verlassen, die Möglichkeit, zu sein, was wir sein wollen. Was wir zu "Lebzeiten" sein zu wollen  gewählt haben, bestimmt die Dimension, in die wir wechseln. Mit Sicherheit wechselt jede Seele im Geistkörper in die Dimension, die ihrem Entwicklungsstand im physischen Körper und ihrem Wunsch nach Weiterentwicklung entspricht. 
Ich liebe dich ganz besonders. Denn in dir erkenne ich mich. Auch du bringst den Mut auf, Gottes Wort zu verkünden. Sei um alles unbesorgt, dein Weg ist gesegnet. Gott hält seine schützende Hand über dich.
Wie kannst du mich besonders lieben? Liebst du nicht alle Menschen gleich?

Diese Frage gibt es nur in dir. 

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Jesus kann so vieles nicht tun...

NEIN, das macht keinen Sinn! Das wäre wider der Bibel und wider ALLEM, das Menschen im Glauben erfahren!

Also musste ich Jesus bitten, mir das näher zu erklären. Innerhalb von Stunden kam die Antwort, inkl. ausführlicher Beschreibung und Selbstermächtigung. Die Antwort lautete knapp und bündig:

Ich kann zu oft nicht tun was ich tun möchte, weil es mir am Menschen fehlt.

Und hier kommt die Selbstermächtigung:

http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-tag/tv-onlinesendung/onlinesendung/vidary/Video/watch/316/


HALLELUJAH und AMEN, DANKE VATER.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Mein lieber Bruder, Jesus.

Ich hatte dir versprochen deinem Wunsch nachzukommen, durch ein Posting hier den Menschen zu helfen, etwas über dich in Erfahrung bringen zu können. Und nun magst du dich selbst durch mich mitteilen...

Ja, unbedingt. Dir fällt es zu schwer... Du bist nicht der Mensch, der sich anmaßt "Wahrheiten" über mich zu verbreiten.

So ist das Erste und Wichtigste, dass es zu wissen gibt über mich: Was mir alles zugetraut wird, bin ich nicht imstande zu tun.

Viele Menschen setzen erste und letzte Hoffnungen in dich... Kannst du dir vorstellen, wie diese Nachricht auf sie wirkt?

Aber selbstverständlich. Und gerade da es oft um den ersten und den letzten Strohhalm geht, ist es wichtig, dass sie klar sehen. Ich war und bin menschliche Seele. Das einzig Besondere an mir war und ist mein Anderssein. Dieses Anderssein war aber auch mein größtes Problem. Ich bin für niemanden am Kreuz gestorben, als für mich selbst. Gelitten habe ich viel. Das meiste meines Leidens geschah nicht am Kreuz. Oft stand ich mir selber im Weg, hatte mich nicht im Griff. Das war die größte Herausforderung in meinem Leben als Jesus. Die Beschreibung in der Bibel, wie ich die Zöllner aus den Tempeln warf, mag eine Idee in dir wecken, wie wenig ich meine Wut kontrollieren konnte zuweilen. In meiner Kindheit war es besonders schlimm. Meine Mutter hatte viel Kummer durch mich, wir wurden oft vertrieben und geächtet. Wenn du nur wüsstest, wie sehr Mensch ich war... 

Ich habe ganz einfach an einem bestimmten Punkt angefangen zu beten... Gott, meinen Vater anzurufen... Ihn angefleht... Ich war noch ein Kind, als ich zu ihm sagte: "Wenn es dich gibt, Gott, dann gib dich mir zu erkennen. Wie meine Mutter dich erkennen durfte. Zeige mir, dass du auch mein Vater bist. Zeige mir, das es sich lohnt, dir nachzufolgen."


Und das hat er getan. Von dem Moment wurde mir mein Anderssein zum Werkzeug. Ich bemerkte, dass es genau so  für mich gemacht war. Da wurde mir meine Funktion voll bewusst. Ich folgte dieser Funktion und ich ging mit ihr bis an´s Kreuz. Kein Mensch der Welt hätte mich dazu bringen können, den Weg meines Herzens mit und für Gott vor dem Kreuz zu stoppen. Ich war und bin Überzeugungstäter. Für die Überzeugung meines Herzens in den Tod zu gehen, war für mich kein Opfer, sondern reine Selbstverwirklichung.


Als Kind eurer Zeit wäre ich sicher auf ADHS behandelt worden. Die Spirituellen unter euch hätten mich als Indigo- oder Kristallkind benannt. Die Beschreibungen und Umschreibungen dieser beiden Bezeichnungen für Anderssein in eurer Zeit können euch viel über mich sagen.


In dem Film "Jesus Christus Geheime Mythen" findet ihr Hinweise, die dem ein oder anderen Erfahrenen in diesem Zusammenhang viel sagen können. Lasst es euch von mir gesagt sein: Es ist wahr.


Okay, diesen Film gibt es auf  Youtube zu sehen. Es ist erschütternd, was du von dir preisgibst.

Erschütternd ist es für euch, wenn ihr vom Ersten bis zum Letzten eure Hoffnung in mich setzt und ich sie nicht erfüllen kann. Und das ist es ebenso für mich. Es tut mir in der Seele weh, die meisten Wünsche auf die von mir erwartete Weise unerfüllt lassen zu müssen. Ich kann es nur wiederholen: Ich bin nicht Gott und keine der Entscheidungen die getroffen werden, ist die meine. 

ICH BIN MENSCHLICHE SEELE, GENAU WIE DU. 

Ich bin einfach kompromisslos meinen Weg mit Gott und für Gott gegangen. Drum sagte ich: "Was ich kann, kannst auch du und wahrscheinlich noch besser als ich." Bemerkst du in diesem Satz, wie oft sogar ich dachte, Gott nicht so sehr folgen zu können, wie ich es mir gewünscht hätte? Ich war aber durch und durch Mensch. Und als solcher können wir uns eben immer nur bemühen, Gott näher und näher zu kommen. Und in unseren Bemühungen wird Gott uns immer verstärken und aufrichten. 

Das ist mein Versprechen an dich.

Ich werde dich immer in dieser meiner Aussage bestätigen. Das ist meine jetzige Funktion. Ich helfe dir dabei, das genau so zu erfahren. Ich führe dich nicht zu dir und nicht zu mir, ich führe dich zu Gott. 

Dasselbe tut meine Mutterseele, Mutter Maria. Sie hat durch mich eine unglaubliche Ausbildung im Muttersein erfahren. So oft hat sie zu Gott um Hilfe gebeten und sie ist ihr zuteil geworden. Ihre Liebe ist unbeschreiblich geworden durch ihre Erfahrungen mit Gott.


Gott ist unsere Liebe und Kraft und durch uns kannst du dies ebenso erfahren.

Wie genau geht das praktisch?

Ich helfe dir zu erkennen, das es im "Vater unser" nicht umsonst heißt "Dein Wille geschehe". Wäre beten Magie, hieße es: "Mein Wille geschehe". Wir haben nur einen Schöpfer. Kein Mensch dieser Welt hat die Primametaebene geblickt und kann zum höchsten Wohle der gesamten Schöpfung Entscheidungen treffen. Sei willkommen zu bitten und sei willkommen,  jegliches Ergebnis deiner Bittstellung als ein Wohlwollendes zu erkennen.

Regen im Sommer ist dem Schulleiter für sein Schulfest ein Greuel. Dem Bauern sichert er eine gute Ernte. Die gute Ernte soll stets eure Seele machen. 

Drum wird jegliche Erfahrung generiert, die eurer Seele eine reiche Ernte sichert. Dafür wird ein vermasseltes Fest sinnbildlich gesprochen nur allzu gern in Kauf genommen, in manchen Fällen ist das sogar genau der richtige Weg für die Entwicklung deiner Seele!

Das ist die Erkenntnis, die wir alle durch den heiligen Geist zu euch bringen möchten. Gottes Wesen der Liebe, die allzeit wirkt. Am meisten dort, wo wir es am wenigsten erkennen können oder vermuten würden.


Wir danken Gott für diese heilige Aufgabe und dass sie so oft gelingen darf.


Und wir danken euch, dass ihr es so unermüdlich und unbeirrbar für uns tut.

Vater unser, der du bist im Himmel. DEIN Reich komme, DEIN Wille geschehe. Wie im Himmel, so auf Erden.

Danke und AMEN, Bruder, Vater, Mutter und Heiliger Geist.


Nachsatz: Nun lese ich deine Worte zum wiederholtesten Male und stolpere über folgenden Satz: "Kein Mensch dieser Welt hat die Primametaebene geblickt und kann zum höchsten Wohle der gesamten Schöpfung Entscheidungen treffen." In Verbindung mit: "Die gute Ernte soll stets eure Seele machen. Drum wird jegliche Erfahrung generiert, die eurer Seele eine reiche Ernte sichert. Dafür wird ein vermasseltes Fest sinnbildlich gesprochen nur allzu gern in Kauf genommen, in manchen Fällen ist das sogar genau der richtige Weg für die Entwicklung deiner Seele!"  kommt mir der Gedanke, dass uns diese Erkenntnis zur Aussöhnung mit den Begebenheiten dieser Welt führen kann. Vom Politiker bis zum Arzt, vom Kriminellen bis zum Logenchef... Es sind alles Menschen. Feindbilder adieu! (Adieu schrieb ich? Adieu heißt nichts anderes, als "zu Gott". Was ein "Zufall" :-) ) Und es könnte bedeuten, dass jede Erfahrung, die Menschen sich schenken, ganz gleich von welcher Ebene oder Stufe des Schenkenden in welche Ebene oder Stufe des Empfangenden, zum Zwecke der Entwicklung der Seele des Individuums dient?

Danke für diesen sinnspendenden Nachtrag, geliebte Schwester. Genau das ist der Weg zu Gott. Der Weg zur Liebe. Der Weg zur Liebe Gottes. Jeder Mensch, absolut jeder, hat eine, seine, wichtige Funktion in Gottes Plan. Als solches gehört jeder - und ich meine wirklich jeder - Mensch mit Liebe betrachtet. Auch du selbst, auch von dir selbst.

AMEN!