Keine Angstgefühle mehr, ich fühle mich erfüllt vom heiligen Geist. Was für mich wohl am ehesten Gottvertrauen bedeutet. Im Nachhinein betrachtet war es mir ein willkommener Impuls zur Auseinandersetzung mit den Inhalten der Angst.
Gott, du gibst mir so sehr was ich brauche... sei es für mein körperliches, mein geistiges oder mein Seelenwohl. Für alles hast du mir etwas zu geben. Ich kann dir nicht genug danken. Was für ein Geschenk allein das Gefühl der Dankbarkeit ist. Und wie viele Menschen um mich herum du wirklich so gut gemacht hast... durch ihre Erfahrungen... Menschen, die sich aufgrund ihrer Erfahrungen ganz bewusst entschieden haben zu sein, wie sie sind und zu tun, was sie tun. Und das in deinem Sinne. In deinem Sinne für mich. Das ich mich darin eingebettet fühlen darf... Gott, ich danke dir aus tiefstem Herzen.
Und jetzt zum unangenehmen Teil... Jesus, mit deiner Hilfe, bitte...
Es gibt nichts Unangenehmes, fahre fort.
Nun gut... Du bittest mich, die Erfahrung meiner letzten Reinigungsmeditation originalgetreu zu beschreiben, so will ich es tun:
Du bedeutetest mir, so ruhig es nur geht zu liegen. Auch gedanklich. Körperlich und gedanklich nicht bewegen, Ruhigstellung, so gut ich das hinbekomme. Es kamen die ersten Bilder, die ich mit deiner Hilfe als Testbilder identifizieren konnte.... Wir waren noch nicht, wo du mich hinführen wolltest... ich denke, die Testbilder waren Teil deiner Reinigung... Ein Bewusstmachen des Abgleitens in eine nicht hilfreiche Bilderwelt für diese Meditation... Du sagtest:
Nicht erschrecken, was jetzt kommt, kann weh tun.
Ich sah, wie mir eine Hülle entfernt wurde und wartete aufgrund deiner Warnung auf einen physischen Schmerz beim Entfernen. Aber da war kein physischer Schmerz. Und dann begann die eigentliche Schau...
"Wir wollen dir das Leichentuch entreißen! Es wird Zeit, das du gesund wirst!"
Es war wie ein Schwarm von Frauen auf einem Platz in früherer Zeit. Wenige Männer waren auch darunter. Und es war wie ein wildes Durcheinanderschnattern. Die ganze Schar auf dem Platz war aufgebracht, hektisch und fordernd. Sie riefen immer wieder durcheinander: "Wir wollen dein Leichentuch, wir wollen dein Leichentuch! Wir werden es dir entreißen!" Ich suchte dich mit Blicken und du sagtest mir:
Schau dir diese Schar dummer Gänse an. Ihre Dummheit lässt sie wild durcheinanderschnattern. Sie sind dumm, denn sie wissen nicht in welchem Hof sie ihr Futter picken sollen, wenn dieser Hof geschlossen bleibt.
Uff, diese Wortwahl hat mich erschrocken. Im nächsten Bild sah ich dann mein Leichentuch auf mir liegen. Ein weißes Leinentuch, in das sich ein transparentes Türkis einzufügen begann. Das Türkis begann sich auszubreiten, den Hof und somit die Anwesenden im Hof zu erfassen. Dann war das Tuch gar nicht mehr zu sehen... alles und auch ich waren in diesem transparenten Türkis. Mir wurde schon vor langem bewusst gemacht, dass dieses Türkis meine Seelenfarbe ist. Für mich bedeutete es also, das sich meine Seele im Hof verbreitete...
Jetzt werden sie wissen, das du nicht tot bist. Diejenigen unter ihnen, die das erfassen können mit ihren Sinnen. Alle anderen werden es wissen, wenn sie dir nachfolgen.
"Dumme Gänse" tat weh. Da kam deine Warnung nicht von ungefähr. Und es hat mich ein wenig erschrocken, aus deinem Munde.
Manche Dinge müssen benannt werden, um sie zu entkräften.
Hilf uns, das zu verstehen...
Möge sich jeder sein eigenes Bild machen und seine eigene Lehre ziehen. So wie die dummen Gänse unter wildem Schnattern jetzt ihre Lehren ziehen. Wir alle sind dumm, um Lehren zu ziehen.
So schlicht und simpel diese Aussage wohl einfach wahr ist... mit dem Wort "dumm" tue ich mich schwer und es ist mir nach wie vor unangenehm, dich in diesem Fall so wörtlich zu zitieren.
Sorge dich nicht um meine Worte. Sie bewirken Rechtes.
In diesem Vertrauen und nur in diesem Vertrauen komme ich deinem Wunsch nach, es genau so nieder zu schreiben.
Dafür danke ich dir sehr.
Ganz besonders für meine Familie:
http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-tag/tv-onlinesendung/onlinesendung/vidary/Video/watch/vertrauen-heisst-nicht-verstehen-1/
http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-tag/tv-onlinesendung/onlinesendung/vidary/Video/watch/vertrauen-heisst-nicht-verstehen-2/
Das Futter im Hofe Gottes geht nie aus.