Mein lieber Jesus... vor ca. einem Jahr übergab ich dir in einem Befreiungsgebet, ganz unter uns, mein Leben. Nur du und ich... nur mein Wunsch, mein Leben mit all´ seinen Sünden und meiner Reue vor dich und somit vor Gott zu bringen. Nur die Bitte um Führung für den letzten Lebensabschnitt... nur das Bedürfnis, Gott in dieser Zeit noch bestmöglich zu dienen. Und das unter deinem Geleit.
Es ist mein am stärksten gefühltes Gebet, der letzte, große, gebliebene Wunsch meines Lebens und ich weiß, das ich ihn mit zu dir hinübernehme. Gemeinsam mit dir, Jesus, möchte ich dann meinen Gott Vater bitten mir zu zeigen, wie ich ihm am besten dienen kann. Direkt aus seinem Wirkreis heraus.
Aber nun zum Update: Vorgestern Nacht habt ihr mir eine schlaflose Nacht geschenkt. Und da ist mir doch tatsächlich Jesus 2.0 eingefallen. Oder Gott 1.0:
Dir, Jesus Christus, habe ich mein Leben, mein irdisches Sein zum Geleit übergeben... jetzt übergebe ich meinem Gott Vater meine Seele!
Es war so schön. Obwohl er sie immer schon gehalten und getragen hatte, wie er mir sagte, nahm er sie jetzt entgegen wie das kostbarste Geschenk, das ich ihm nur hätte machen können. Seine Freude über meine Darbringung, mein gezeigtes Vertrauen in ihn... er war anscheinend noch glücklicher als ich.
Singen, beten und lachen... Das waren die drei Worte, die mir in diesem Moment in den Sinn kamen... singen, beten und lachen...Vielleicht ist das schon alles, das so eine Seele zu ihrer Freude und zur Freude Gottes tun muss... singen, beten und lachen...
Ja, singen, beten und lachen. Vor Gott, für Gott und mit Gott. Ich schließe für einen Moment meine Augen und tue es. Jetzt.